Wiener Liberale: Die Favoritenstraße muß für Radfahrer attraktiver gestaltet werden!

Liberale fordern Durchführung eines internationalen Wettbewerbes für künstlerische und architektonische Umgestaltung der Favoritenstraße

Wien (Ots.): Enttäuscht zeigten sich heute Susanne Reichard, liberale Bezirksklubobfrau im vierten Bezirk, und Michaela Hack, liberale Planungssprecherin, über die Beschlüsse der Verkehrs- und Planungskommission zum Umbau der Favoritenstraße. "Die Bezirksvertretung konnte sich wieder einmal nur zu halbherzigen Lösungen entschließen. Zwar wurde eine Verbreiterung der Gehsteige für Fußgänger beschlossen. Radfahrer werden aber nach wie vor als Verkehrsteilnehmer zweiter Klasse behandelt und als potentielle Kunden nicht akzeptiert", kritisierten die liberalen Kommunalpolitikerinnen.

Obwohl die Möglichkeit bestünde, durchgehende Radverkehrsanlagen zu schaffen, wurde dieser Antrag der liberalen Bezirksräte und vorgeschlagene Kompromißvarianten von SPÖ, ÖVP und FPÖ abgelehnt. "Damit haben SPÖ und ÖVP wieder einmal gezeigt, wie ernst sie es mit ihrer Ankündigung meinen, Wien zu einer radfahrerfreundlichen Stadt zu machen", so Reichard und Hack.

Auch architektonische und künstlerische Überlegungen seien bei der Neuplanung vernachlässigt worden. "Die neue Ausgestaltung wird das Gesamtbild der Straße prägen und sollte daher eine einheitliche Linie darstellen", forderte die liberale Bezirksklubobfrau. Um diese Entscheidung in die Hände von Profis zu legen und nicht einzelnen Fraktionen oder Bezirksräten zu überlassen, hätte das Liberale Forum Wieden in der Bezirksvertretungssitzung vom 26. März den Antrag gestellt, einen Wettbewerb auszuschreiben.

"Der Antrag wurde damals zwar von allen Parteien angenommen. Planungsstadtrat Dr. Görg hat ihn allerdings mit der Begründung zurückgewiesen, daß dafür derzeit im Zentralbudget kein Geld bereitstünde. Wir können nur hoffen, daß letztendlich doch die Vernunft siegt und dieser Beschluß rückgängig gemacht wird. Denn langfristig werden sich die für den Wettbewerb notwendigen Finanzmittel auf jeden Fall rechnen", so Hack und Reichard abschließend.

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