Waldbauernmuseum Gutenstein zieht Bilanz

Historisches Schaufenster einer Region

St.Pölten (NLK) - Ab 1. Mai ist das Waldbauernmuseum Gutenstein "Alte Hofmühle" wiederum für Besucher zugänglich. Bis Mitte Oktober kann man das Museum an jedem Sonn- und Feiertag zwischen
10 und 12 Uhr bzw. zwischen 14 bis 17 Uhr, an jedem Samstag von 14 bis 17 Uhr und in den Monaten Juli und August täglich von 14 bis
17 Uhr besichtigen. Für Gruppen ist der Besuch auch außerhalb der Besuchszeiten möglich, die Anmeldung erfolgt unter 02634/7313.

Die Gründerin und langjährige Museumsleiterin Prof. Hiltraud Ast legt eine Bilanz über 22 Jahre Waldbauernmuseum vor. Es bietet für die Bewohner der Region die Möglichkeit, etwas über das Leben ihrer Eltern und Großeltern zu erfahren, und trägt zur Identität einer Region bei. Für alle Besucher wird eine äußerst informative Schau über die Arbeitswelt früherer Jahrhunderte geboten, die bis in unsere Tage hineinreicht. Werkstätten und Werkzeuge sowie
Fotos, Modelle und Zeichnungen geben Einblick in den Beruf der Bottichbinder, Korbflechter, Kalkbrenner, Holzknechte, Fuhrwerker, Kohlenbrenner, Schindelmacher, Sägewerker, Zimmerleute, Pecher
etc. Insgesamt Berufe einer waldreichen Region.

Das Museum ist eine gut ausgestattete Bildungseinrichtung.
Neben den Werkstätten und Schausammlungen gibt es auch einen Vorführraum für 40 Personen mit Videogroßprojektionen. Hier kann man alte Handwerke in der Praxis erleben. Mit Museen und Schulen gibt es eine rege Zusammenarbeit. Alljährlich mußten namhafte Summen in die Erhaltung der Alten Hofmühle selbst und der Sammlungen gesteckt werden. Das Waldbauernmuseum mit seinen angeschlossenen Sammlungen und Archiven wuchs zu einem
umfangreichen kulturellen Unternehmen an, unterstützt von drei Sachbearbeitern der Landes-Kulturabteilung. Die Gesellschaft der Freunde Gutensteins ist Trägerverein, zehn Mitarbeiter sind um Erhaltung und ständige Entwicklung des Museums bemüht.

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Tel.: 02742/200/2174

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