Ältestes Frauenporträt Österreichs bei NÖ Landesausstellung

Werk des Albrechtsaltar-Meisters tauchte im Kunsthandel auf

St.Pölten (NLK) - Zum letztenmal war das Porträt einer
unbekannten Frau, das aus der Zeit um 1430 stammt und dem Meister des berühmten Albrechtsaltares zugeschrieben wird, in den dreißiger Jahren in einer Ausstellung zu sehen. Jetzt ist es
wieder im Kunsthandel aufgetaucht und wird vom Wiener Kunst- und Auktionshaus Hassfurther als Leihgabe für die heurige NÖ Landesausstellung "aufmüpfig & angepaßt" im Schloß Kirchstetten bei Laa an der Thaya zur Verfügung gestellt. Es zeigt eine Frau in der für die erste Hälfte des 15. Jahrhunderts typischen schlichten Tracht, wie sie etwa für den Kirchgang verwendet wurde. Kunsthistoriker vermuten, daß es sich um eine Wiener Bürgerin handelt.

Der Meister des Albrechtsaltares schuf um 1437/40 den Hochaltar für das Karmelitenkloster Am Hof in Wien, die Stiftung eines
Wiener Bürgers. Das Bild ist auch deshalb von großer Bedeutung, weil darauf die erste bildliche Darstellung der Stadt Wien zu
sehen ist. Der Name des Meisters ist unbekannt, deshalb wurde er
mit dem Notnamen "Meister des Albrechtsaltares" belegt.

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