Mühl Product & Service: Presseinformation aus Anlaß der Bilanzpressekonferenz der MÜHL AG am 29. April 1998

Kranichfeld/Thüringen (ots-Ad hoc-Service) - Mitteilung gemäß Paragraph 15 WpHG übermittelt von der DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist allein der Emittent verantwortlich.

Mühl - der
Technologiewert für das Bauwesen im Neuen Markt Umsatz und Ergebnissteigerung im Geschäftsjahr 1997 Nach 275 Mio. DM in 1995 und 533 Mio. DM in 1996 konnte der Konzernumsatz im Geschäftsjahr 1997 auf 701 Mio. DM weiter gesteigert werden. Die Erhöhung der Umsatzerlöse um 168,3 Mio. DM bzw. 31,6% im Geschäftsjahr 1997 ist erfreulicherweise mit rund 125 Mio. DM durch die Ausweitung der geschäftlichen Aktivitäten an den zum 31. Dezember 1996 bereits bestehenden Standorten erreicht worden. Dies bedeutet eine flächenbereinigte Steigerung der Umsätze um rund 24%. Im Vorjahr wurde an bestehenden Standorten eine Umsatzsteigerung in Höhe von 31,5 Mio. DM realisiert. Rund 43 Mio. DM betrug der Umsatz, der 1997 an neuen Standorten erreicht wurde (Vorjahr: 226,5 Mio. DM). Der Mühl Konzern erreichte ein neues Rekordergebnis vor Steuern von 15,7 Mio. DM oder 2,2 % Umsatzrendite. Der Vorjahreswert wurde damit um 12,95 % übertroffen . Nimmt man die Kosten für die Kapitalerhöhung nach DVFA in Höhe von 1 Mio. DM noch hinzu, beträgt das Ergebnis 16,7 Mio. DM oder 2,38 % Umsatzrendite. In 19 97 sind Anlaufkosten für neue Divisionen in Höhe von 12,3 Mio. (Vorjahr: 12,7 Mio . DM) entstanden.

Das Ergebnis vor Kosten der Kapitalerhöhung und Anlaufkosten beträgt 29 Mio. DM, oder über 4 % vom Umsatz. Den Aktionären wird auf der ordentlichen Hauptversammlung am 19. Juni 1998 die Ausschüttung einer Dividende von 0,90 DM zuzüglich einem Bonus von 0,10 DM je Aktie vorgeschlagen. Sehr gute Vermögens und Finanzlage Im Juli 1997 wurde das Grundkapital der MÜHL AG im Zusammenhang mit dem Wechse l vom Geregelten in den Neuen Markt der Frankfurter Wertpapierbörse durch Ausgab e von 616.000 Stück neuen Aktien um 3,08 Mio. DM auf 33,88 Mio. DM erhöht.

Die Bilanzsumme ist von 251 Mio. DM auf 302 Mio. DM gestiegen. Dem Konzern stehen Eigenkapital in Höhe von 78,5 Mio. DM sowie langfristige Gesellschafterdarlehe n mit Rangrücktritt in Höhe von 54 Mio. DM, somit 132,5 Mio. DM haftende Mittel zur Verfügung. Dies entspricht einer Eigenmittelquote von rund 44%. Geplant is t die Umwandlung von 50 Mio. DM langfristigen Gesellschafterdarlehen in eine stille Gesellschaft nach Zustimmung durch die Hauptversammlung. Die Forderunge n haben sich trotz Umsatzsteigerung um 7,2 % verringert.

Die Forderungen sind kreditversichert. Der Warenbestand ist im Vergleich zum Umsatz unterproportion al um 21 % auf 88,7 Mio. DM angestiegen. Dies entspricht lediglich 12,6 % vom Umsatz. Der Aktienkurs hat sich aufgrund der positiven Entwicklung und der imm er stärkeren Technologieorientierung der MÜHL AG seit der Bilanzpressekonferenz a m 16. Mai 1997 von 24,80 DM um 24,20 DM auf 49,00 DM (Stand 28. April 1998) erhöht. Dies entspricht einer Wertsteigerung von rund 98 %. Erste DM Inlandsanleihe eines Unternehmens aus den neuen Bundesländern Mit der Plazierung einer 100 Mio. DM Inlandsanleihe unter Konsortialführung der Deutschen Bank AG und Co-Leaderschaft der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank und der Bayerischen Landesbank, Girozentrale, sowie Beteiligung der Bankgesellschaft Berlin AG, der Commerzbank AG, der Deutschen Girozentrale - Deutsche Kommunalbank, der DG Bank, der Dresdner Bank AG, der Landesbank Hessen-Thüringen, Girozentrale, dem Lehman Brothers Bankhaus AG und der Westdeutschen Landesbank-Girozentrale, im Februar / März 1998 hat die MÜHL AG die finanzielle Basis für ihre ehrgeizigen Wachstumsziele weiter gestärkt. Die Inhaberschuldverschreibung wird mit 6,75 % jährlich verzinst und hat eine Lauf - zeit von sieben Jahren bis März 2005. Der Emissionskurs betrug 101,37. Der Erl ös der Anleihe ist zunächst zur Ablösung aller kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verwendet worden.

Der Mühl Konzern verfügt heute üb er freie Kreditlinien in Höhe von ca. 170 Mio. DM. Erweiterung des Standortnetzes - Schaffung neuer Arbeitspätze Im Geschäftsjahr 1997 wurden 16 Gesellschaften, darunter auch die Mühl Product & Service Central Europe S.A., Warschau / Polen, als Tochtergesellschaften der MÜHL AG gegründet. Daneben beteiligte sich die Mühl AG an drei bestehenden Gesellschaften. Erste Geschäftsaktivitäten wurden damit in Niedersachsen und Baden-Württemberg entwickelt. Im Verlauf des ersten Halbjahres 1997 wurde in d en Standorten Frankfurt (Oder), Einbeck, Northeim, Nordhausen und Magdeburg der aktive Geschäftsbetrieb aufgenommen bzw. mit Beteiligung der MÜHL AG weitergeführt.

Die Unternehmen in Ostheim, Sondershausen und Bad Langensalza wurden erst im zweiten Halbjahr 1997 aktiv. Die obrigen neu gegründeten Gesellschafte n werden erst in 1998 zum Umsatz und Ergebnis beitragen.

Der Mühl Konzern beschäftigte im Jahresdurchschnitt 1.015 (Vorjahr: 902) Mitarbeiter. Die Anzahl der Auszubildenden erhöhte sich im Vergleich zum Vorja hr um 14 auf 71. Diese hochqualifizierten und hochmotivierten Mitarbeiter erreichten in allen Bundesländern eine überdurchschnittliche Produktivität. Der Umsatz pro Mitarbeiter erreichte 1997 743 TDM und übertraf damit den Vorjahreswert um 17,8 % . Erfeulicherweise konnte der Personalaufwand, gemessen an der Gesamtleistung um 1,6 %, d.h. auf 9,6 % vom Umsatz reduziert werden. MÜHL AG - ein nationales Markenunternehmen im internationalen Markt Die MOBIL AG konnte ihren Bekanntheitsgrad deutschlandweit weiter ausbauen und beliefert heute über 100.000 Kunden. Dabei handelt es sich zu 93 % um Unternehmenskunden des Handwerks.

Die Symbolfigur der MÜHL AG, der schottische Pipe r, steht dabei für die Verbindung von Tradition und Innovation. Das Markenzeichen -die weiße Mühle auf blauem Grundsymbolisiert die Dynamik des wachstums- starken Unternehmens. Eine Steigerung um 100 % wurde im Jahr 1997 mit der Vermarktung von Qualitätsprodukten unter dem Label "Mühl Product & Service" erzielt. Diese Produkte werden weltweit eingekauft. Hierfür wurde erfolgreich ein Representative Offic e in Shanghai / China gegründet, das die Versorgung der MÜHL-Factory in den Bereichen Befestigungstechnik, Werkzeuge, Naturstein und Berufsbekleidung vornimmt. Ziele - Die MÜHL-Baufabrik eine Systemplattform Für 1998 strebt die MÜHL AG einen Umsatz von 800 Mio. DM im bestehenden Standortnetz und von 200 Mio. DM an neuen Standorten an. Die angestrebte Umsatzrendite soll auch in diesem Wachstumsjahr nach Anlaufkosten, Kosten etwaiger Kapitalmaßnahmen und den Forschungs- und Entwicklungskosten neuer innovativer Systeme wiederum bei 2 bis 3% liegen. Im Mittelpunkt der Forschungs- und Entwicklungstätigkeit steht nach wie vor di e innovative Bausoftware M2-Inside. Derzeit befinden sich 200 Reihenhäuser nach dem M2-Inside-Verfahren in Bau. Dabei werden Quadratmeterpreise von unter 1.500,00 DM bei den Produktionskosten für die MÜHL-Kunden erreicht. Parallel hierzu baut die MÜHL AG in Berlin auf einer Fläche von 330.000 qm die erste europäische integrierte Baufabrik. Dabei handelt es sich um eine industrielle Anlage, die Bauleistungen aus einer Hand in Kooperation des Handwerks liefert.

Der Investor bzw. Kunde erhält über ein Bau-Informationszentrum ein schlüsselfertiges Konzept für seine geplante Neubau- bzw. Sanierungs- maßnahme. Geplant ist die Inbetriebnahme der ersten Pilot-Fabrik in Berlin- Lichtenberg voraussichtlich im vierten Quartal 1999. Geplant ist ein Umsatz pr o Baufabrik von 50 bis 70 Mio. DM bei einer Umsatzrendite von 7 %. Grundsätzlich lassen sich an allen Standorten der MÜHL AG Baufabriken in unterschiedlicher Größe entwickeln. Die mittelfristige Zielplanung von 2 Mrd. DM Umsatz mit einer Umsatzrendite vo n 4% rund einem Aktienkurs für die Mühl-Aktie von 100,00 DM bleibt bestehen.

Ende der Mitteilung
Im Internet recherchierbar: http://www.newsaktuell.de

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | HER/17