Generalsanierung der A 1 im Raum Neumarkt

Startschuß für etappenweise Erneuerung der Westautobahn

St.Pölten (NLK) - Seit mehr als 40 Jahren ist die A 1
Westautobahn die wichtigste Ost-West-Verbindung Österreichs. Daran wird sich auch künftig nichts ändern. Die A 1 soll deshalb in den nächsten zehn Jahren etappenweise erneuert und ausgebaut sowie den Erfordernissen angepaßt werden. Der Startschuß erfolgt mit der Generalsanierung des Abschnittes "Neumarkt", die Teil eines Gesamtkonzeptes zur Erneuerung der Westautobahn zwischen der Landesgrenze Wien (Auhof) und der Landesgrenze zu Oberösterreich ist. Im Zuge der rund viermonatigen Bauarbeiten werden in Fahrtrichtung Wien auf einer Länge von rund 8,5 Kilometern (km 100,2 bis 108,6) unter anderem die bestehenden Straßen und Brücken erneuert, eine Betonleitwand als Mittelstreifenabsicherung
errichtet und Pannenbuchten hergestellt. Auch die Beschleunigungs-und Verzögerungsspuren beim AST Amstetten und beim Parkplatz Hubertendorf sowie die Zufahrtsstraßen werden verbreitert und saniert. Im Zuge dieser Arbeiten wird in Fahrtrichtung Linz ein Gegenverkehrsbereich eingerichtet. Die Vorarbeiten beginnen
bereits nächste Woche, ab übernächster Woche wird ein Gegenverkehrsbereich eingerichtet. Die Gesamtkosten für dieses Bauvorhaben belaufen sich auf rund 105 Millionen Schilling. Die Generalsanierung des Abschnittes "Neumarkt" ist gleichzeitig der erste Schritt zur Dreispurigkeit der Westautobahn, da die
Planungen so angelegt werden, daß jederzeit mit nur geringem Aufwand eine dritte Spur in Betrieb genommen werden kann.

Diese Baumaßnahme ist zudem die erste, die nach den neuen, von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll angeordneten Richtlinien durchgeführt wird. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der zeitlichen und verkehrstechnischen Optimierung. Um die Bauzeit möglichst kurz zu halten, wird weitgehend das Tageslicht genutzt und bei Bedarf auch im Schichtbetrieb und am Wochenende gearbeitet. Zudem wird
der gesamte Baustellenbereich für den Verkehr gesperrt, um einen ungehinderten Ablauf der Bauarbeiten zu gewährleisten. Im Fall "Neumarkt" bedeutet das auf jeden Fall eine Verringerung der
Bauzeit von drei bis vier Wochen. Erarbeitet wurden diese Richtlinien von Experten des ÖAMTC, des Straßendienstes, der Gendarmerie, des Kuratoriums für Verkehrssicherheit etc.

Der NÖ Straßendienst ersucht alle Verkehrsteilnehmer, im Baustellenbereich besonders vorsichtig zu sein und die Geschwindigkeitsbeschränkungen einzuhalten.

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