Internet weiter im Vormarsch

Wien (OTS) - ifabo-Umfrage: Acht von zehn ifabo-Fachbesuchern
nutzen Internet, E-mail und Fax, sieben von zehn das Handy - Leptop und Notebook setzen sich erst zögernd durch - Hard- und Software, Tele- und Datenkommunikation, Networks und Multimedia am stärksten gefragt.

Internet, e-mail und Fax sind weiter rasant im Vormarsch. Bei einer Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut Mitropa unter den Fachbesuchern der ifabo durchführte, gaben 83 % der Befragten an, daß sie beruflich oder privat das Internet nützen. Bereits 78 % verwenden E-mail und 81 % das Fax.

Das Handy wird immer mehr zum unentbehrlichen Gebrauchsmittel: 71 % der ifabo-Fachbesucher verwenden entweder beruflich oder privat das Mobiltelefon. Pager, mit denen man rund um die Uhr erreichbar ist, nützen hingegen nur 14 %.

Noch nicht zur Gänze durchgesetzt haben sich Notebook und Laptop. Jeder vierte (26 %) nützt das Notebook, ein weiteres Viertel gibt an, einen Laptop zu verwenden.

Computer immer benutzerfreundlicher

Noch immer kritisch sind die ifabo-Besucher (20 % Unternehmensleiter, 24 % EDV-Fachleute, 13 % Vertrieb und Marketing, 14 % Ausbildung/Weiterbildung, Rest: Sonstige), in Bezug auf die Benutzerfreundlichkeit der elektronischen Datenverarbeitung. Auf die Frage, ob die Computer von heute benutzerfreundlich genug seien, antworteten zwar zwei Drittel (65 %) mit einem eindeutigen "ja", drei von zehn Befragten (29 %) jedoch mit "nein". Von jenen, die mit "nein" antworteten, finden 75 %, daß die Computer noch immer zu kompliziert sind. Nur von einer Minderheit werden die Computer von heute als zu langsam (29 %) oder zu teuer (25 %) qualifiziert.

Kommt der Netzwerkcomputer?

Verdrängt der Netzwerkcomputer die bestehenden Mehrplatzsysteme? Auf diese Frage trauen sich die ifabo-Besucher noch keine eindeutige Antwort zu: je die Hälfte (41 % bzw. 42 %) antwortet mit "ja" bzw. "nein", der Rest (16 %) weiß keine Antwort auf diese Frage.

Auch die Frage, ob neue Technologien Arbeitsplätze kosten werden, scheidet die Befragten in zwei fast bgenau gleich große Gruppen: 44 % antworten mit ja, a47 % mit nein, der Rest (9 %) hat keine Antwort auf diese Frage.

Freier Telefonmarkt wird aufgerollt

Immer mehr Unternehmen beginnen, sich Gedanken über preiswerte Telefonverbindungen zu machen. Da man in Österreich seit 1. Jänner 1998 unter mehreren Telefonanbietern wählen kann, wurden die Besucher der ifabo über ihre Absichten in dieser Hinsicht befragt. Dabei gaben 35 % an, daß sie von der Post & Telekom zu einem anderen Anbieter wechseln wollen, ein Viertel (24 %) will auf jeden Fall bei der Post bleiben. 35 % sind unentschlossen oder haben nicht die Möglichkeit, diese Entscheidung im Unternehmen zu beeinflussen, 5 % haben bereits gewechselt.

ifabo '98: 57.500 zahlende Besucher

Am Freitag, 24. April ist die ifabo '98, die Fachmesse für Informations-, Kommunikations- und Bürotechnik, auf dem Messegelände Wien zu Ende gegangen. Es kamen 57.500 zahlende Besucher, der Fachbesucheranteil lag laut Mitropa-Umfrage bei 62 %. Am EOUG-Datenbankkongreß "The DIGITAL economy" nahmen 2.500 Fachbesucher teil, die ebenfalls Zutritt zur ifabo hatten. Zusätzlich wurden fast 1.400 Presse- und Begleitkarten ausgegeben.

Die Präsentation der ifabo wurde von den Fachbesuchern 1998 überwiegend äußerst positiv bewertet: 55 % nannten als Bewertung gut bis sehr gut, 23 % befriedigend. Auch der optische Gesamteindruck wurde von drei Viertel der Besucher (74 %) mit gut bzw. sehr gut bewertet, von einem Fünftel (19 %) mit befriedigend.

Die ifabo hat sich 1998 noch stärker als in der Vergangenheit als Entscheidungsträger-Messe profiliert. Die Besucher sind nach eigenen Angaben die wesentlichen Entscheidungsträger bei der Durchführung neuer Investitionen in ihrem Unternehmen. 26 % bezeichnen sich selbst als "ausschlaggebend", 34 % als "mitentscheidend" und 21 % als "beratend" bei der Durchführung von Investitionen.

Die Fachbesucher der ifabo kamen 1998 zur Hälfte (53 %) aus Wien. 18 % stammten aus Niederösterreich, 10 % aus Oberösterreich, 7 % aus der Steiermark, 5 % aus dem Burgenland und 6 % aus Salzburg, Kärnten oder Tirol.

ifabo-Aussteller großteils zufrieden

500 Aussteller präsentierten auf 47.500 Bruttoquadratmetern Ausstellungsfläche ihre Produkte und Dienstleistungen, 434 Unternehmen kamen aus Österreich, (davon 286 aus Wien, 52 aus Niederösterreich und 31 aus Oberösterreich) 66 ausländische Unternehmen aus Deutschland, Italien, Belgien, den Niederlanden, der Schweiz, Ungarn und den USA waren direkt, 205 ausländische Unternehmen indirekt vertreten.

Mag. Walter Scheuch, Geschäftsführer der Apple Computer GesmbH:
"Eines unserer Ziele für die ifabo '98 war es, die neue Dynamik unseres Unternehmens zu demonstrieren, und ich glaube, das ist uns auch gut gelungen. Mit der Anzahl der Besucher waren wir sehr zufrieden, auch mit der Quantität und der Qualität. Die Besucher sind mit konkreten Fragen und teilweise mit einem enormen Vorwissen zu uns gekommen. Die Zahl der reinen Prospektsammler ist erfreulicherweise stark zurückgegangen."

Mag. Gerald Oberlik, Pressechef von Siemens Nixdorf Informationssysteme: "Mit dem Besuch an unserem Stand waren wir zufrieden. Die Ursache sehe ich einerseits in der intensiven Vorbereitung auf die Messe, andererseits in der attraktiven Standgestaltung. Wir hatten bei uns sehr viele Business-Kunden, die wir auch ganz gezielt eingeladen haben. Kunden, bei denen man normalerweise nicht einfach einen Termin erhält, kommen sehr wohl zu einem fixen Gespräch auf die ifabo. Betonen möchte ich dabei aber, daß diese Gespräche zur zustandekommen, wenn im Vorfeld gezielt Einladungen verschickt und Termine vereinbart werden. Von alleine kommen diese Kunden nämlich kaum."

Manfred Bayer, Standard Software VertriebsgesmbH: "Wir waren mehr als zufrieden. Im Vergleich zum letzten Jahr hatten wir - in Zahlen ausgedrückt - um 50 Prozent mehr Kontakte! Wir wenden uns vor allem an den Bereich der Klein- und Mittelbetriebe und genau diese Zielgruppe konnten wir bei uns am Stand begrüßen." Die Besucher haben sich laut Bayer vor allem im Hinblick auf EURO und Jahr 2000 informiert. Bayer weiter: "Außerdem habe ich den Eindruck, daß wieder mehr investiert wird."

Andreas Imnitzer von SOME: "Wir waren mit der ifabo sehr zufrieden, weil wir alle Kunden, die wir treffen wollten, auch wirklich getroffen haben. Unsere Erwartungen haben sich bereits bis zum Dienstag Abend erfüllt." An der heurigen ifabo hat Imnitzer die Trennung der Bereiche besonders gut gefallen: "All jene, die ich in meinem Bereich treffen wollte, sind in nächster Umgebung angesiedelt gewesen."

Nina van der Straaten von der Bank Austria ist für die Firmenkundenakquisition zuständig: "Die Frequenz an unserem Stand war sehr hoch, das Interesse an "e-cash" und Internet-Online-Konten war gut." Der Bank Austria-Stand war nach ihren Angaben vor allem von Privatkundschaft sehr gut besucht.

Josef Pichlmayr, geschäftsführender Gesellschafter von Ikarus Software, das als österreichisches Unternehmen bei Anti-Virenprogrammen einen Marktanteil von rund 60 % hält: "Die Messe ist eine gute Möglichkeit, Kunden direkt zu sehen, die man sonst nur per Modem oder am Telefon kontaktiert." Er konnte allerdings im Vorjahr mehr Fachpublikum an seinem Stand begrüßen, heuer war sein Stand von mehr Privaten frequentiert. Er wünscht sich für die Zukunft mehr Entscheidungsträger auf der Messe.

Farbdrucker waren der Schwerpunkt des Messeauftritts bei Minolta. Laut Marketingleiter Martin Fößleitner war der Stand fast ausschließlich von Fachpublikum frequentiert und gut besucht. Fößleitner: "Alle Entscheidungsträger, die wir im Messevorfeld eingeladen haben, waren da." Er wünscht sich von der ifabo noch mehr Professionalität und Selbstbewußtsein sowie eine bessere Architekturdisziplin, um den Business-to-Business Auftritt zu betonen.

Ing. Peter Abrahamczik, geschäftsführender Gesellschafter der niederösterreichischen a+d Computersysteme, ist mit seinem Messeauftritt zufrieden: "Unser Messeschwerpunkt war die mobile Welt, der mobile Datentransfer, das Interesse daran ist sehr hoch". Er konnte mit seinem fünf-Kilogramm-leichten mobilen "Lady-Office", das in einem Business-Koffer Platz findet, den ifabo-Star in der Kategorie Mobiltechnik gewinnen und setzt jetzt auf massive Nachbearbeitung der gewonnenen Adressen. Sein Unternehmen ist aus heutiger Sicht auch im nächsten Jahr wieder auf der ifabo vertreten.

Mag. Anton Forstner, Marketingleiter des Internet-Providers Netway: "Die Messe ist gut gelaufen und war gut besucht. Wir konnten unsere Zielgruppen erreichen." Netway ist seit zirka zwei Jahren am Markt und österreichweit tätig. Derzeit kämpfen bereits rund 90 Provider um Internetpublikum, der Markt wächst nach wie vor stark. Für Forstner muß man als österreichischer Anbieter auf der österreichischen Messe ifabo einfach anwesend sein.

Mag. Renate Grünbacher, bei max.mobil für Events, Messen und Sponsoring zuständig: "Das Interesse an unserem Schwerpunktthema max.online war intensiv. Wir waren mit der Frequenz an unserem Stand sehr zufrieden. Allerdings wird die ifabo immer mehr zu einer Publikumsmesse."

Der Termin für die nächste ifabo steht bereits fest: Sie findet vom 20. bis 23. April 1999 auf dem Messegelände Wien statt.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Barbara Leitgeb, Messe Wien,
Tel. 01/727 20-227 Dw., e-mail: info@messe.at

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