Brüssler Außenhandelsminister Rufin Grijp zu Gesprächen in WKÖ

Außenhandelsvolumen mit Belgien 1997 über 28 Mrd Schilling

Wien (PWK) - Der Außenhandelsminister der Region Brüssel-Hauptstadt, Rufin Grijp, wurde heute Montag, dem 28. April, von Günther Graf, dem Stv. Leiter der WKÖ-Außenwirtschaftsorganisation in der Wirtschaftskammer Österreich empfangen. Es wurden Gespräche zum weiteren Ausbau der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen zwischen der Region Brüssel und österreichischen Unternehmen geführt. ****

Grijp kam mit einer Wirtschaftsdelegation von 20 Firmen nach Wien, die heute mit zahlreichen österreichischen Unternehmen zusammentrafen. Die Delegation der belgischen Firmen, die den verschiedensten Branchen wie Schreibwaren, Lebensmittel, Consulting, Mode, etc. angehören, war die erste dieser Art in Österreich und spiegelt die Vielfalt der österreichisch-belgischen Geschäftsmöglichkeiten wider.

Der Außenhandel zwischen Österreich und Belgien (inkl. Luxemburg) wies im Vorjahr ein Volumen von über 28 Mrd Schilling auf. Österreich lieferte 1997 Waren im Wert von 12,2 Mrd Schilling nach Belgien/Luxemburg. Allen voran waren dies Maschinen und Fahrzeuge, aber auch Papier und Pappe, Eisen und Stahl, Waren aus mineralischen Stoffen, Metallwaren, Textilien sowie chemische Erzeugnisse. Insgesamt konnten die österreichischen Ausfuhren nach Belgien und Luxemburg 1997 um rund 4 Prozent gesteigert werden.

Importseitig gelangten ebenfalls vor allem Maschinen und Fahrzeuge, Chemieprodukte, Textilien, Teppiche, Eisen und Stahl sowie Metallwaren nach Österreich, 1997 im Wert von 18,8 Mrd Schilling. Das traditionelle Handelsbilanzdefizit Österreichs mit Belgien ist in erster Linie auf die hohen Pkw-Einfuhren zurückzuführen und daher zu relativieren. Belgien ist einer der größten Automobil-Produzenten der Welt. Wichtige Firmen wie VW, Ford und General Motors haben Niederlassungen in Belgien.

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Dr. Ernst Huber

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