LIF Wien: Lainzer Tunnel Grundvoraussetzung für TEN-Knoten Wien

Pöschl: "Ob Sonne, ob Schnee, ob Regen, die FPÖ ist immer dagegen."

Wien (OTS) "Die Zukunft des Wirtschaftsstandortes hängt in großem Maße davon ab, ob Wien ein Teil der Transeuropäischen Netze sein wird. Grundvoraussetzung für die Einbindung in die TEN ist unter anderem der Lainzer Tunnel - und daher ein klares Ja zu diesem Projekt vonseiten der Wiener Liberalen", erklärte heute LAbg. Hanno Pöschl, Verkehrssprecher seiner Partei im Zuge der Diskussion um die Sinnhaftigkeit des Lainzer Tunnels.

Eine optimale Verbindung zwischen Süd-, West-, Ost- und Donauländebahn solle in Kombination mit einem schnellstens zu errichtenden Zentralbahnhof Wien ein leistungsfähiges Schienennetz ergeben, welches die "Durchbindung" Wiens ermöglicht. Eine "Durchbindung" sei derzeit durch das Wiener System der Kopfbahnhöfe, dessen Planung noch aus dem vorigen Jahrhundert stammt, nur erschwert möglich. "Ein Flaschenhals Wien ist in den Verhandlungen über eine Einbindung Wiens in die Transeuropäischen Netze kein wirklich hilfreiches Argument. Hochleistungsstrecken dürfen nicht an der Stadtgrenze Wiens enden", konstatierte Pöschl.

Wenig Verständnis zeigte der liberale Abgeordnete für das Verhalten der FPÖ in dieser Frage. "Die FPÖ handelt nicht aufgrund von Sachargumenten, sondern findet ihre politischen Positionen wohl nach dem Motto - ob Sonne, ob Schnee, ob Regen, die FPÖ ist immer dagegen", so der liberale Verkehrssprecher.

In Anbetracht der wachsenden Güterströme, einer notwendigen Entflechtung von Güter- und Personenverkehr und konkurrenzfähigen Reisezeiten durch Wien ist der Lainzer Tunnel unbedingt notwendig und jede Verzögerung wirft uns im europäischen Konkurrenzkampf der Städte weiter zurück", schloß Pöschl.

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