Diskussion zum TKG - MOBILKOM braucht sofort 1800er Frequenzen

Wien (OTS) - Die Mobilkom Austria AG erwartet sich im Rahmen ihrer Konzession und auf Basis des TKG eine sofortige Zuteilung der beantragten 5 MHz im GSM 1800-Spektrum, um absehbare Kapazitätsprobleme zu lösen. Die laufende Diskussion über eine Änderung des TKG darf zu keiner Verzögerung des Verfahrens führen.

Die Mobilkom Austria AG hat einen Antrag auf Zuteilung weiterer Frequenzen am 13. Oktober 1997 eingebracht. Die Beantwortung der Frage, ab welchem Teilnehmerbestand "ein Bedarf nach zusätzlichen Frequenzen" besteht bzw. ab welchem "Teilnehmerstand die Teilnehmerkapazität ausgeschöpft ist", wurde gemäß dem Bericht des Verkehrsausschusses zu § 125 Abs. 3 durch eine vom BM für Wissenschaft und Verkehr in Auftrag gegebene Studie an das "Department of Systems and Computer Engineering" der Carlton Universität Ottawa geklärt.

Die Ergebnisse dieser Studie liegen seit 3. April 1998 vor. Die Studie bestätigt voll die sachliche Darstellung der Mobilkom Austria AG für den sofortigen Bedarf von zusätzlichen Frequenzen im GSM 1800 MHz-Frequenzband. In der Studie wurde festgestellt, daß die Kapazitätsreserven im A1-Netz für Gebiete in und um Wien mit hohem Verkehrsaufkommen bereits unter 10 Prozent liegen.

Die Mobilkom Austria AG erwartet sich daher eine sofortige Zuteilung der beantragten 5MHz im GSM 1800-Spektrum, um die absehbaren Kapazitätsprobleme zu lösen. Die Diskussion über eine Änderung des TKG darf nicht dazu führen, daß der Antrag der Mobilkom Austria AG verschleppt wird. Jede weitere Verzögerung würde dem Unternehmen Mobilkom Austria AG und seinen Kunden einen gravierenden Schaden zufügen.

Der Vorschlag von Herrn Mag. Kukacka, weitere zukünftige Kapazitätsengpässe bei der Mobilkom Austria AG und bei max. mobil durch Umwidmung von D-Frequenzen zu lösen, ist laut Studie des "Departments of Systems and Computer Engineering" der Carlton Universität Ottawa, nicht möglich. Aus der Studie geht eindeutig hervor, daß notwendige Erweiterungen aufgrund des prognostizierten Teilnehmerwachstums nicht aus Teilen des D-Netz-Frequenzbandes abgedeckt werden können.

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