ARBÖ: Die neue Dieselrußmessung wird umweltfreundlicher

Wien (ARBÖ) - Bekanntlich existiert seit 1. Jänner dieses
Jahres für Dieselfahrzeuge die nicht älter als zwei Jahre sind eine neues, EU-weites Abgasmeßverfahren, bei der jährlich wiederkehrenden Überprüfung nach § 57 a. Nun wurde diese Abgasmessung umweltfreundlicher gestaltet.

Bisher waren für die Dieselrußmessung vier Vollgasstöße erforderlich, nun genügen bereits zwei um die Abgasqualität eindeutig beurteilen zu können. Dies haben Praxisversuche in den ersten vier Monaten deutlich gezeigt Mit der Reduzierung der Gasstöße wird bei der Überprüfung weniger Lärm und Abgase erzeugt.

Wichtig für optimale Testbedingungen, sowohl für den Motor, als auch für die Umwelt, ist die richtige Betriebstemperatur des Motors. "Die Öltemperatur muß mindestens 80 Grad betragen", so der ARBÖ Technikchef Dipl. Ing. Diether Wlaka.

Weiters ist noch wichtig, daß der Motor vor Übergabe an die Werkstatt möglichst wenig Rußablagerungen im Auspuffsystem aufweist. Diese treten vor allem dann auf, wenn das Fahrzeug vorwiegend im Kurzstreckenverkehr in der Stadt eingesetzt wurde. "Eine zügige Fahrt auf der Autobahn oder einer Landstraße kann diese Ablagerungen entfernen und damit den Test in der Werkstatt einfacher gestalten", so Dipl. Ing. Wlaka.

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