FP-Rosenkranz: Dramatischer Rückgang von Mutter-Kind-Paß Untersuchungen in Niederösterreich

Bankrotterklärung der rot-schwarzen Familienpolitik von Minister Bartenstein offfen einbekannt

St. Pölten (OTS) - Als "Alibiaktion" bezeichnete heute die freiheitliche Gesundheitssprechering LAbg. Barbara Rosenkranz Familienminister Bartensteins Plan, Briefe an Mütter zu schicken, mit der Aufforderung, der ärztlichen Untersuchungen im Rahmen des Mutter-Kind-Paßes nachzukommen. Darüber hinaus sei dieser Brief ein eindeutiges Einbekennen Bartensteins, mit der Streichung der Geburtenhilfe, einen furchtbaren Fehler gemacht zu haben.

Jeder Schilling, der bei der Streichung der Geburtenhilfe eingespart wurde, müsse dann infolge von nicht rechtzeitig diagnostizierten Krankheiten und Fehlentwicklungen wieder ausgegeben werden. Weiters verweist Rosenkranz auf die Sinnlosigkeit dieser Briefaktion, da jene Mütter, die auf die Vorsorgeuntersuchungen leider verzichten, sich nicht umstimmen lassen werden, wenn statt der Geburtenbeihilfe jetzt ein Brief des Familienministers ins Haus geflattert kommt.

Die Geburtenbeihilfe war ein makelloses Beispiel für gelungene Präventivmedizin. Die neuesten dramatischen Zahlen der Rückgänge von Untersuchungen im Rahmen des Mutter-Kind-Paßes in Niederösterreich seien ein Alarmzeichen. Die Freiheitlichen Niederösterreichs fordern das Gesundheitsforum NÖ und Landeshauptmann Erwin Pröll auf, mit der Bundesregierung und Pröll's Parteifreund Bartenstein in Verhandlung zu treten, um zum bekannten und bewährten System zurückzukehren. "Denn es geht darum, die Gesundheit unserer Kinder so gut wie möglich zu fördern", schloß Rosenkranz.

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