Dramatische Wochenbilanz - Positiver Trend bei Verkehrsunfällen hält nicht an

KfV: Punkteführerschein rasch einführen!

Wien (OTS) - Eine dramatische Bilanz der Verkehrstoten muß das Kuratorium für Verkehrs-sicherheit für die vergangene Woche ziehen. Nach dem positiven Trend der vergangenen Wochen starben vom 20. bis zum 26. April 1998 24 Menschen bei 21 tödlichen Unfällen auf Österreichs Straßen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres kamen neun Menschen ums Leben.

Hauptunfallursache war auch in der vergangenen Woche rücksichtsloses Fahr-verhalten, wie nicht angepaßte Geschwindigkeit (7 tödliche Unfälle), Vorrangver-letztung (4 tödliche Unfälle), riskantes Überholen und Kurvenschneiden (je 1 tödlicher Unfall).

Als Konsequenz aus diesen erschreckenden Unfallzahlen fordert das KfV die raschestmögliche Einführung des Punkteführerscheines. Alle vorliegenden internationalen Erfahrungen belegen eindeutig, daß der Punkteführerschein ein hochwirksames Mittel ist, die Minderheit der Raser und rücksichtslosen Rowdies einzubremsen, die für so viele Verkehrstoten verantwortlich sind.

In der Bundesländerstatistik der vergangenen Woche waren lediglich in Kärnten und in Vorarlberg keine Verkehrstoten zu beklagen. Niederösterreich (7) und die Steiermark (6) verzeichneten die meisten Todesopfer, gefolgt vom Burgenland (3), Oberösterreich, Salzburg und Wien (je 2 Verkehrstote).

Damit kamen seit Jahresbeginn nach vorläufigen Zahlen 232 Menschen im Straßenverkehr ums Leben. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es nach endgültigen Zahlen 277.

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