Pharmig: Ehrungen für scheidendes Präsidium

Wien (OTS) - Bei der heutigen Generalversammlung der Pharmig, Vereinigung pharmazeutischer Unternehmen in Wien, haben die anwesenden Mitgliedsunternehmen die scheidenden Präsidenten wegen ihrer besonderen Verdienste während ihrer "Amtszeiten" geehrt: Der bisherige Präsident, Wolf Renner (Bender + Co) wurde per acclamationem zum Ehrenpräsidenten der Vereinigung ernannt, die beiden Vizepräsidenten Friedrich Schreger (Pfizer) und Wilhelm Stöckl (Novartis) ebenso zu Ehrenmitgliedern.

Zwt.: Wolf Renner – Integrationsfigur mit Power

Wolf Renner, Jahrgang 1933, der seit 1986 dem Pharmig-Vorstand angehörte und seit 1992 an der Spitze der Vereinigung stand, galt in dieser Funktion als starke, verläßliche und integrative Persönlichkeit der Branche. Stets setzte sich Renner während seiner Amtszeit als Präsident für eine disziplinenübergreifende Partnerschaft im Gesundheitswesen ein (Stichwort: "Das Integrierte Gesundheitssystem der Pharmig"), und insbesondere für eine verbesserte Partnerschaft der Pharmawirtschaft mit dem
Hauptverband der Sozialversicherungsträger. Ist der integrative Gedanke im Gesundheitswesen heute leider immer noch nicht wirklich verankert, erreichte Renner mit der auf Anregung der Pharmig gegründeten "Initiative Arznei & Vernunft" tatsächlich eine weitestgehend verbesserte "neue Gesprächskultur" mit dem Hauptverband. Die Initiative Arznei & Vernunft ist ein europaweit einzigartiges Gemeinschaftsprojekt zwischen Pharmawirtschaft und Sozialversicherung, das zum Ziel hat, ökonomische Parameter mit hohen qualitativen Ansprüchen bei der Verordnung von Arzneimitteln zu verknüpfen und so auch langfristig die Versorgung der ÖsterreicherInnen mit innovativen Arzneimitteln sicherzustellen. Unter der Aegide von Wolf Renner wurde auch ein weiteres großes Projekt in Angriff genommen: die Umsetzung der EU-Transparenzrichtlinie im Pharmabereich (Vertrag der
Pharmawirtschaft mit dem Hauptverband). Dazu sind die
Verhandlungen noch im Laufen, eine Umsetzung ist derzeit noch
nicht absehbar.

Zwt.: Wilhelm Stöckl – "Macht die Leistungen der Pharmaindustrie öffentlich!"

Wilhelm Stöckl, seit 1986 Leiter des Fachausschusses für Öffentlichkeitsarbeit der Pharmig und 1992 zum Vizepräsidenten berufen, machte sich besonders um die Belange der Öffentlichkeitsarbeit verdient. Seit 1984 – der "Geburtsstunde" der Pharmig-Öffentlichkeitsarbeit – arbeitete er an vordester Front dafür, daß die Anliegen der Pharmaindustrie – und damit auch jene der medizinischen Wissenschaft und der pharmazeutischen Forschung - auch einem breiten Publikum auf verständliche Art zugänglich gemacht werden. Stets am Herzen lagen Stöckl die Seriosität und Offenheit in der Informationspolitik der Vereinigung. - In seine Funktionszeit fallen zum Beispiel die Einrichtung der Pharmig-Pressedienstes, der Pharmig-Symposien und -Journalistenseminare, die Verbreiterung der Pharmig-Preise auf europäischer Ebene (für den Pharmig-Preis für Gesundheitsökonomie, Anm.), der Einstieg der Vereinigung ins Internet (50.000 Besucher
im ersten Jahr, Anm.), und vieles mehr.

Zwt.: Friedrich Schreger – der starke Mann im Hintergrund

Friedrich Schreger, bereits seit 1974 im Pharmig-Vorstand,
scheidet als Vizepräsident (seit 1983) nach fast unglaublichen 24 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit aus seiner Funktion aus. Mit der Ernennung zum Ehren-Vorstandsmitglied zollten die Mitgliedsunternehmen der Pharmig jenem Mann, der sich nach außen stets im Hintergrund hielt, für seine großen Verdienste in der Zusammenarbeit mit Behörden und Hauptverband verdienten Tribut.

++/rm (Forts.)

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