Rädler: Attraktivierung der Aspangbahn - statt Semmering- Eisenbahntunnel

Niederösterreich, 24.4.1998 (NÖI) Den Zielen des NÖ Landesverkehrskonzeptes, in dem Beschleunigungsmaßnahmen an der Aspangbahn in der Prioritätsstufe 1 a gereiht sind, würde ein Ausbau dieser Bahnstrecke entsprechen. Wr. Neustadts BPO Johann Rädler forderte heute die Einleitung von Maßnahmen zur Realisierung der Elektrifizierung der Aspangbahn, um eine Fahrzeitverkürzung für die Pendler zu erreichen.****

"Die rund 26.000 Pendler unserer Region erwarten sich, daß die Nahverkehrsprobleme rasch gelöst werden. Die wichtigste Maßnahme dabei sei der Ausbau der Wechselbahnstrecke. Mit diesem Ausbau könnte die viel diskutierte Südostspange erschlossen werden. Gleichzeitig könnte auch eine Fahrzeitverkürzung von 30 Minuten auf der Strecke Wien-Graz erreicht werden. Nach einer Expertise
von Verkehrsexperten würden die Kosten für die Verbesserungsmaßnahmen an der Aspangbahn und der Neubau der Verbindung Graz-Hartberg rund 15 Milliarden Schilling kosten. Die Leistungsfähigkeit der Aspangbahn könnte durch eine 2-gleisige Trassenführung erreicht werden. Durch diese Variante könnte der derzeitige verkehrstechnische Mißstand an den Eisenbahnkreuzungen an der Aspangbahn behoben werden", so Rädler.

Rädler erwartet sich durch diese Maßnahme auch ein endgültiges Abrücken vom Semmeringtunnelprojekt und durch eine Attraktivierung der Aspangbahn auch wichtige wirtschaftliche Impulse sowohl im Tourismusbereich als auch im Bereich von Betriebsansiedlungen für die Region.
- 1 -

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NNV/NÖI