Ein Drittel der Kinder im Auto sind ungesichert

Aktion Känguruh für Kindersitze wird ausgeweitet

St.Pölten (NLK) - Rund ein Drittel der Kinder im Auto sind
immer noch ungesichert, obwohl seit 1994 die Verwendung eines Kindersitzes gesetzlich vorgeschrieben ist. Wie Untersuchungen zeigen, ist das Risiko, bei einem Unfall getötet oder schwer verletzt zu werden, für ungesicherte Kinder siebenmal höher als für gesicherte. Das Land Niederösterreich hat deshalb im Vorjahr in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) und der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) die Kindersitzaktion "Känguruh" gestartet. Über 240 Kindergartengruppen wurden bisher im Rahmen dieser Aktion betreut. Nun soll diese Aktion auch auf die 1. und 2. Klassen der Volksschulen ausgeweitet werden. Das Thema wird - wie bereits in
den Kindergärten - anhand einer Demonstration mit Kindersitz und Handpuppe aufgearbeitet und somit dem Nachwuchs nähergebracht. Leitmotiv ist dabei das Känguruh: So wie das Känguruh-Junge im Beutel der Mutter geschützt ist, so sind auch die Kinder in ihren Kindersitz gesichert. Landesweit nehmen heuer 150 Klassen an der Aktion teil. "Wir wollen noch mehr Eltern dazu bringen, durch Kindersitze Gesundheit und Leben ihrer Kleinen zu schützen", unterstrich Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll die Notwendigkeit der Aktion bereits im Vorjahr bei der Präsentation.

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/200/2163

Niederösterreichische Landesregierung

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK