Bau der Nordspange Wiener Neustadt:

Derzeit werden Brücken und Überführungen gebaut

St.Pölten (NLK) - Der Bau der sogenannten "Nordspange Wiener Neustadt", die Verbindung von der B 17 im Norden der Statutarstadt zur B 21 bei der Autobahn-Anschlußstelle Wöllersdorf, ist voll angelaufen: Umittelbar nach dem Spatenstich im März dieses Jahres wurde mit dem Bau einer Überführung der Landeshauptstraße 151 über die B 21 bei Theresienfeld begonnen. Die dreifeldrige Stahlbetonbrücke mit Pfahlfundierung (Kosten rund 6 Millionen Schilling) soll bereits im September befahrbar sein. Demnächst werden - ebenfalls bei Theresienfeld - die Arbeiten für die Errichtung einer Brücke über die Südbahn begonnen. Die Arbeiten wurden bereits von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll vergeben, auch mit den Österreichischen Bundesbahnen ist man sich einig. Nun geht es um die Umsetzung des Projektes. Dabei sind vor allem die Techniker gefordert: Zuerst muß der Unterbau bzw. der Stützbau errichtet werden, dann wird auf dieses Fundament ein komplettes Stahltragwerk aufgesetzt. Diese Arbeiten werden in der zweiten Jahreshälfte an zwei Wochenenden durchgeführt. In dieser Zeit ist die Südbahn nur einspurig befahrbar, es soll aber laut NÖ Straßendienst zu keinen wesentlichen Einschränkungen oder Verzögerungen im Zugsverkehr kommen. Mit der Gesamtfertigstellung der knapp 20 Meter langen Brücke ist im Frühsommer 1999 zu rechnen. Die Kosten belaufen sich auf rund 12 Millionen Schilling.

Mit dem Bau der Nordspange wird einem langen Wunsch der Region Rechnung getragen. Derzeit gibt es nämlich im Norden und im Osten von Wiener Neustadt keinen direkten Anschluß an die A 2. Der komplette Verkehr rollt somit durch ein Wohngebiet der
Statutarstadt oder durch die Orte Theresienfeld, Sollenau, Günselsdorf und Oeynhausen. Das soll im Jahr 2000 der
Vergangenheit angehören. In diesem Jahr wird die 4,5 Kilometer lange und rund 140 Millionen Schilling teure Straßenverbindung fertiggestellt und für den Verkehr freigegeben.

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