Schoellerbank blickt auf ein sehr erfolgreiches Jahr 1997 zurück

Wien (OTS) - Die Schoellerbank Aktiengesellschaft hat ein über dem 5-Jahresplan liegendes Ergebnis erwirtschaftet und in Abstimmung mit der Muttergesellschaft, der Bayerischen Vereinsbank AG, die Restrukturierung fortgesetzt. Der mit hohem Kostenaufwand verbundene Umstieg in das Allgemeine Rechenzentrum (ARZ) wurde erfolgreich bewältigt. Die Bilanzsumme ist, trotz Einstellung des Eigenhandels, auf ATS 25,5 Mrd. leicht angestiegen.

Das Betriebsergebnis stieg 1997 um ATS 72 Mio. oder 60% auf insgesamt ATS 192 Mio. (1996: ATS 120 Mio.). Dieses äußerst erfreuliche Ergebnis unterstreicht die Strategie einer verstärkten Entwicklung hin zu einer Privat- und Geschäftsbank, die vom Markt voll angenommen wird.

Im Rahmen der einzelnen Ertragskomponenten stachen wieder die Provisionserträge hervor, die von ATS 195 Mio. in 1996 auf ATS 247 Mio. um 27% gesteigert werden konnten. Das Provisionsergebnis stieg von ATS 158 Mio. auf ATS 187 Mio., was einer Zunahme von 18% entspricht. Betrachtet man im Rahmen der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung das konsolidierte Provisionsergebnis, so ist eine Zunahme von sogar 39% (ATS = 192 Mio. auf ATS 266 Mio.) zu verzeichnen.

Die Betriebsaufwendungen sind gegenüber 1996 um 2% auf ATS 608 Mio. gesunken. Der Betriebsertrag stieg hingegen um 8% auf knapp über ATS 800 Mio., sodaß die Aufwandsrentabilität (Cost-Income-Ratio) auf 71% verbessert werden konnte. Der Betriebsertrag pro Mitarbeiter stieg um 12%, das Betriebsergebnis pro Mitarbeiter um 66%.

Der allgemeine Verwaltungsaufwand sank um 2,8% auf ATS 564 Mio. Der Personalaufwand konnte sogar um 9% auf ATS 326 Mio. gesenkt werden.

Das Ergebnis aus Finanzgeschäften hat sich von ATS 28 Mio. im Jahr 1996 auf über ATS 65 Mio. mehr als verdoppelt.

Die gesamten Vorsorgen des Jahres 1997 entsprachen dem langjährigen Durchschnitt und beliefen sich auf ATS 99,8 Millionen (+10%), obwohl die Forderungen an Kunden um 3,3 Mrd. (+39%) auf ATS 11,6 Mrd. gestiegen sind.

Beim Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) konnte von ATS 29 Mio. auf ATS 88 Mio. in 1997 eine außerordentliche Steigerung von 199% verzeichnet werden.

Die Schoellerbank hat 11 Filialen und beschäftigte 1997 durchschnittlich 353 Mitarbeiter, was gegenüber 1996 (367) eine Senkung des Mitarbeiterstandes um fast 4% bedeutet. Das für Kunden verwaltete Wertpapiervermögen (exkl. Nostro) wuchs von ATS 21,5 Mrd. auf 28,9 Mrd. im Jahr 1997, was eine Steigerung von 34% bedeutet.

Die Anzahl der Kundendepots beläuft sich auf knapp 13.000. Das gemanagte Vermögen in der Vermögensverwaltung konnte von ATS 2,0 Mrd. auf ATS 5,3 Mrd. im Jahr 1997 gesteigert werden, was einem Plus von 166% gleichkommt.

Die AUSTRO-BAVARIA Investment AG (ABI), eine Tochter der Schoellerbank, hat bei ihren Publikumsfonds, in Kooperation mit dem Privatkundengeschäft, zwei Neuheiten auf den österreichischen Kapitalmarkt gebracht: Das FondsSparen mit kostenloser Kreditkarte und PIF, den ersten österreichischen Pensionsinvestmentfonds. Beide Fonds wurden mit großem Erfolg vom Markt angenommen. Die Vermögensverwaltungs-GesellschaftmbH (VVG), ebenfalls eine Tochter der Schoellerbank, konnte allein bei den Produkten Value Asset Management, Value Cash Flow Fonds und den Private Value Spezialfonds eine Steigerung von 231% verzeichnen.

Im Privatkundengeschäft betrug 1997 der Neukundenzuwachs 17%. Die Steigerung des Ertrages aus dem Wertpapiergeschäft um 39% sowie die des Wertpapierdepotvolumens um 13% war sehr erfreulich.

Im Firmenkundengeschäft wurden 1997 die Ertrags- und Ergebnisziele weit übertroffen. Auch hier setzte sich die stete Aufwärtsentwicklung weiter fort. Die Anzahl der Neukunden stieg um 15%. Volumina und Erträge im Immobiliengeschäft stiegen deutlich an, wobei das zugesagte Volumen im Bereich der privaten Eigennutzer Ende 1997 knapp ATS 1,6 Mrd. betrug.

Die Schoellerbank bietet ihren Kunden sowohl im Privat- als auch im Firmenkundenbereich spezifisches Finanzdienstleistungs-Know-how. Die Vermögensveranlagung als Kernkompetenz der Bank bildet in beiden Bereichen den Betätigungsschwerpunkt, der insbesondere durch Dienstleistungen der Immobilienfinanzierung und der privaten Altersvorsorge ergänzt wird.

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