Wiener Liberale: Leistungsorientierte Krankenanstaltenfinanzierung grundsätzlich positiv

Bolena: "Jetzt sind Sozialversicherungsträger aufgerufen!"

Wien (OTS) Aus Anlaß einer Enquete der oberösterreichischen Gebietskrankenkassen in Linz bezeichnete heute Alexandra Bolena, Gesundheitssprecherin der Wiener Liberalen, die sogenannte "leistungsorientierte Krankenanstaltenfinanzierung" (LKF) als Schritt in die richtige Richtung.

"Auch wenn die leistungsorientierte Krankenanstaltenfinanzierung noch mit Kinderkrankheiten zu kämpfen hat, ist die Verkürzung der Verweildauer in Krankenhäusern an sich eine positive und begrüßenswerte Entwicklung", so Bolena.

Problematisch sei in diesem Zusammenhang jedoch, daß es noch keine ausreichende Zusammenarbeit zwischen Krankenanstalten und der niedergelassenen Ärzteschaft gebe. "Ziel der LKF ist, daß PatientInnen weniger lange im Spital bleiben. Das bedeutet aber auch, daß sie durch niedergelassene Ärzte intensiver nachbetreut werden müssen", konstatierte die liberale Gemeinderätin. Voraussetzung dafür ist die Schaffung eines Finanzierungssystems, das leistungsorientierte Abrechnung für niedergelassene Ärzte vorsieht. Ein derartiges System ermögliche niedergelassenen Ärzten, sich vermehrt um die Betreuung von PatientInnen vor bzw. nach einem Spitalsaufenthalt zu kümmern, so Bolena.

"Damit die LKF langfristig funktioniert, sind jetzt die Sozialversicherungsträger aufgefordert, ihren Part zu übernehmen. Es müssen seitens der Sozialversicherungsträger neue, dem System der LKF angepaßte Strukturen geschaffen werden, um die optimale medizinische Versorgung von PatientInnen nach einem Spitalsaufenthalt zu gewährleisten", schloß die liberale Gesundheitssprecherin.

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