ÖBB: Kein genereller Beförderungsstop geplant

Reaktion auf Standard-Artikel von 23.4.1998

Wien (OTS) - Entgegen den Behauptungen im Standard-Artikel
"Neue Pensionsregelung der Eisenbahner dürfte fallen" vom 23.4.98 werden die ÖBB ihr Kostensenkungsprogramm nicht fallen lassen.****

Im Turnaround-Programm zur Sanierung der ÖBB ist zwischen 1994 und 2002 eine Produktivitätssteigerung von 50 Prozent geplant. Davon wurden mit den bisher durchgeführten Maßnahmen bereits 28 Prozent erreicht.

Die Maßnahmen zur weiteren Steigerung sind im Detail geplant
und werden entsprechend dem Masterplan umgesetzt.

Der erfolgreiche Restrukturierungskurs der ÖBB ist bereits seit einigen Jahren bekannt, wobei ÖBB-Generaldirektor Helmut Draxler immer wieder darauf verweist, daß eine Reduktion der Mitarbeiterzahl bisher und auch in Zukunft nur auf sozial verträgliche Art erfolgt. Die ÖBB werden auch in Zukunft die übliche Fluktuation und den natürlichen Abgang nutzen, um die Produktivität zu steigern.

Es entspricht aber nicht den Tatsachen, daß – wie im Standard berichtet – ein genereller Beförderungsstop sowie ein Aussetzen von Vorrückungen geplant waren. Das wäre aufgrund der derzeitigen Dienstrechtslage auch nicht umsetzbar und war darüber hinaus auch nicht Thema der erwähnten Besprechung.

Klares Ziel ist aber nach wie vor, durch eine wettbewerbsfähige Kostenstruktur die Zukunft der ÖBB nachhaltig zu sichern.

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