Mannheimer Versich.: Paragraph 15 WpHG-Mitteilung

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Die Mannheimer Versicherung AG
(künftig Mannheimer AG Holding) wird ihr Grundkapital von derzeit 40,9 Mio DM aus dem genehmigten Kapital um 9,5 Mio DM erhöhen. Die jungen Aktien können in der Zeit vom 8. bis zum 22. Juli 1998 im Verhältnis von 9 zu 2 je Aktie zu 50 DM bezogen werden; sie sind für das gesamte Geschäftsjahr 1998 dividendenberechtigt. Der Ausgabepreis von 500 DM soll die aktionärsfreundliche Unternehmenspolitik der Mannheimer unterstreichen. Am 22. April 1998 wurde die Mannheimer Aktie mit einem Börsenkurs von 1.280 DM notiert. Bei diesem Kurs beläuft sich der rechnerische Wert des Bezugsrechts auf 141,82 DM.

Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung am 24. Juni 1998 vorschlagen, ein neues genehmigtes Kapital von 25 Mio DM zu bewilligen. Der Hauptversammlung wird außerdem vorgeschlagen, aus dem Bilanzgewinn von 17,3 Mio DM eine Dividende von 21 DM je Aktie zu 50 DM für das Geschäftsjahr 1997 zu zahlen. Die Dividende wurde bereits im Vorjahr kräftig angehoben - und zwar von 12 auf 16 DM. Der um 30,3 Prozent auf 17,2 Mio DM gestiegene Jahresüberschuß der Gesellschaft soll damit erneut in voller Höhe an die Aktionäre gehen. Für den inländischen Schaden- und Unfallversicherer des Konzerns war 1997 das beste Jahr seit langem.

Die Mannheimer Versicherung AG hat in der versicherungstechnisschen Rechnung den Durchbruch geschafft: Nachdem 1995 noch ein technischer Verlust von 28,4 Mio DM und 1996 von 9,5 Mio DM ausgewiesen worden war, erzielte sie einen Gewinn von 0,9 Mio DM nach Verstärkung der Schwankungsrückstellung um 9,0 (i.V. 0,1) Mio DM. Daß sich die Strategie der Mannheimer weiter auszahlt, wird auch aus den Ergebnissen des Konzerns deutlich: Hier nahm der Jahresüberschuß um 25,2 Prozent auf 27,4 Mio DM zu, das Ergebnis je Aktie nach DVFA/GDV erhöhte sich um 23,0 Prozent auf 40,07 DM. Die Eigenkapitalrendite beträgt vor Ertragsteuern 20,6 (i.V. 15,8) Prozent, nach Ertragsteuern 11,5 (i.V. 9,4) Prozent. Bei den Beitragseinnahmen erreichte der Konzern ein über dem Branchendurchschnitt liegendes Plus von 3,1 Prozent.

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