Strasser: Volkspartei sagt, die Kriminalisierung der Feuerwehren muß ein Ende haben

Zeltfeste müssen legalisiert werden

Niederösterreich, 23.4.1998 (NÖI) Dem jahrelangen Streit rund um die Zeltfeste von Feuerwehren will Klubobmann Dr. Ernst
Strasser jetzt mit einer Landtags-Initiative ein Ende bereiten.
"Es kann nicht länger angehen, daß unsere freiwilligen Helfer bei jedem Fest, das sie organisieren, um ihre Geräte finanzieren zu können, mit einem Fuß im Kriminal stehen. Der Wirtschaftsminister ist jetzt am Zug, diesem Mißstand ein Ende zu bereiten. Es wird daher auf Initiative der Volkspartei ein Antrag - gemeinsam mit
der SPÖ - eingebracht, der bereits in der ersten Arbeitssitzung
des neuen Landtages, am 7. Mai, beschlossen werden soll."****

Inhalt dieses Antrages ist die Aufforderung an Wirtschaftsminister Farnleitner, die Gewerbeordnung so zu ändern, daß die strengen Bestimmungen für Feuerwehrfeste herausfallen. Dies gilt auch für Rettungsorganisationen und Vereine, die wohltätigen Zwecken dienen. "Bürokratische Hürden, die unseren Feuerwehren ihre Existenzgrundlagen nehmen, haben in einer Gewerbeordnung nichts verloren. Ohne die Erträge aus den Feuerwehrfesten ist es den Silberhelmen nämlich unmöglich, notwendige Gerätschaften anzukaufen", so Strasser.

"Die Bedeutung der Freiwilligen Helfer in unserem Land ist derartig groß, daß wir diesen Menschen ihre Arbeit erleichtern müssen und nicht unnötig erschweren. Stünden uns keine Freiwilligen mehr zur Verfügung, die tagtäglich ihr Leben für den Dienst am Nächsten einsetzen, müßte die öffentliche Hand dafür aufkommen. Wir sollten daher für das, was die vielen Freiwilligen tun, dankbar sein", betonte Strasser.
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