ViKOM rät zur Überprüfung aller bestehenden Konzepte

Unternehmensvisionen für das 3. Jahrtausend

Wien (OTS) - In knapp zwei Jahren sind wir alle Menschen aus
einem vorigen Jahrtausend. Aber nicht nur wir, auch alle Ideen, Konzepte und Produkte. Ein sonderbares Gefühl, aber jede Zeitenwende differenziert ganz scharf zwischen alt und neu. Die letzte war der Jahrhundertwechsel. Diesmal aber geht es um ein Jahrtausend, weshalb die Vorbereitung darauf um so wichtiger wird.

So wird verständlich, warum der Verband für interne Kommunikation empfiehlt, mit der Entwicklung neuer Konzepte schon jetzt zu beginnen, um nicht nach dem "Bruch" den Stempel der Überalterung verpaßt zu bekommen. Viele Unternehmen sind nicht darauf vorbereitet, auch wenn sie pathologisch an der Pausenlosigkeit von Abläufen und Prozessen arbeiten. Nach dem Jahr 2000, so der deutsche Zeitforscher und Universitätsprofessor Dr. Karlheinz Geißler auf einer Tagung des Verbands für interne Kommunikation (ViKOM), wird die Trennung zwischen alt und neu in den Köpfen der Menschen exponential ablaufen. Was in oder auf das neue Jahrtausend gerichtet ist, wird als modern und erstrebenswert gelten, was aus dem alten Jahrtausend stammt, als überholt und uninteressant. Diese Entwicklung wird so gut wie alles betreffen, einschließlich des Menschen.

Nun hat der Mensch die Möglichkeit, sich auf die Modernität der neuen Zeit einzustellen. Für Unternehmen ist es keine Frage des Könnens, sondern eine Frage des Müssens, eine Frage des Überlebens. Ein Unternehmen, das diese Herausforderung nicht annimmt, so ViKOM-Präsident Magister Ernst Primosch, wird Probleme mit seiner Zukunft bekommen. Und wer keine Zukunft hat, um den kümmert sich niemand. Nicht der Markt und nicht die Politik. Daher sollten Unternehmen und Organisationen, so Primosch, mit der überprüfung ihrer Unternehmensvision, den daraus abgeleiteten Missionen und - in einer zweite Phase - der Produkt- und Leistungskonzeption beginnen. Entscheidend aber ist, daß die Zeit dafür langsam knapp wird.

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