ÖBB: "Aufdeckung" nur eines von vielen Szenario-Modellen

Schaffung von hochwertigen Arbeitsplätzen

Wien (OTS) - Die ÖBB können nicht nachvollziehen, was FPÖ-Generalsekretär Peter Westenthaler "aufgedeckt" haben will. Bei dem von ihm präsentierten Papier über den angeblich geplanten Personalabbau bei den ÖBB handelt es sich um eines von vielen Szenario-Modellen. Diese Art von mittel- bis langfristigen Szenario-Entwicklungen wird üblicherweise bei jedem Unternehmen durchgeführt, um Reaktionen auf unterschiedliche Marktentwicklungen zu definieren und zu analysieren. Darüber hinaus haben die ÖBB bereits gestern mitgeteilt, daß das von Westenthaler vorgelegte Szenario aus heutiger Sicht unrealistisch ist. "Es ist eigenartig, daß gerade eine Partei, der bisher gar nicht schnell genug rationalisiert werden konnte, nun diese Ansichten äußert", so ÖBB-Pressesprecherin Birgit Drapela.****

Der erfolgreiche Restrukturierungskurs der ÖBB ist darüber hinaus bereits seit einigen Jahren bekannt, wobei ÖBB- Generaldirektor Helmut Draxler immer wieder darauf verweist, daß eine Reduktion der Mitarbeiterzahl bisher und auch in Zukunft nur auf sozial verträgliche Art erfolgt. Die ÖBB werden auch zukünftig die übliche Fluktuation und den natürlichen Abgang nutzen, um die Produktivität zu steigern. Klares Ziel ist, durch eine wettbewerbsfähige Kostenstruktur die Zukunft der ÖBB nachhaltig zu sichern.

Durch das Beschäftigungsprogramm, zu dem zum Beispiel die Endfertigung der neuen ÖBB-Hochleistungslokomotiven in ÖBB-eigenen Werkstätten zählt, beweisen die ÖBB, daß sie zukunftsträchtige Arbeitsplätze sichern. Das Programm beinhaltet auch die Innenausstattung der Doppelstockwagen und von mehr als 660 Reisezugwagen in den ÖBB-Werkstätten, wodurch die Inlandswertschöpfung in diesem Bereich von früher 60-70 Prozent auf 90 Prozent gesteigert werden konnte.

Insgesamt wurden mit dem Beschäftigungsprogramm mehr als 2000 hochwertige Arbeitsplätze in den ÖBB geschaffen und langfristig abgesichert.

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