Vorausmeldung zu News 17/98

Wien (OTS) - In einem Exklusiv-Interview mit dem morgen erscheinenden Nachrichtenmagazin News sagt der deutsche Fußballweltmeister und Präsident des FC Bayern München, Franz Beckenbauer, daß er "jederzeit für den ÖFB ansprechbar wäre in einem Beirat mitzumachen". Beckenbauer, der als Aktiver und als Trainer mit Deutschland Fußballweltmeister war, im O-Ton: Wenn der österreichische Fußballbund von mir was will, dann wissen die ja, wo ich zu erreichen bin!

Weitere Aussagen des gebürtigen Bayern mit Wohnsitz Kitzbühel.

Über Politik: "Ich habe keine politischen Ambitionen, bin aber ein politischer Mensch. Ich möchte frei sein in meinen Einschätzungen und Überlegungen. Wenn ich parteipolitisch denke, dann muß ich alles verteufeln, was ich in Inneren als gut empfinde. Ich möchte die Freiheit haben über einen Vorschlag der Kommunisten sagen zu können, das ist gut, das gefällt mir."

Über FC Bayern: "Der FC Bayern ist längst kein Verein mehr, das ist ein Unternehmen, das jährlich über 165 Mio DM umsetzt und von ehrenamtlichen Leuten geleitet wird. Man müßte die Clubstrukturen schon heuer umwandeln. In eine AG oder ähnliches, alles andere wäre ein fataler Rückschritt.

Über Harald Schmidt: "Ich sehe die Sendung ganz selten. Es ist schade um die Zeit. Für mich ist das die einfachste Form des Geldverdienens. Ich wäre jedenfalls froh, wenn ich soviel italiensich könnte wie Bayern-Trainer Trappatoni deutsch. Da besteht kein Grund, sich über ihn lustig zu machen.

Über Österreich bei der WM: "In einer Gruppe mit Italien, Chile und Kamerun, das schaut nicht gut aus."

Über unerfüllte Wünsche: "Ich hätte gerne mit meiner jetzigen Frau eine Tochter gehabt. Leider hat es nicht funktioniert."

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