KV-Verhandlungen für die Bauwirtschaft abgeschlossen

Bauarbeiter erhalten ab 1. Mai 2% mehr Lohn Änderungen bei den Rahmenbestimmungen im KV vereinbart

Wien (PWK) - Nach langen, harten Verhandlungen haben sich die Sozialpartner der Bauwirtschaft am Mittwoch in den frühen Morgenstunden darauf geeinigt, die Kollektivvertrags-Löhne der rund 130.000 Beschäftigten im Baugewerbe und in der Bauindustrie ab 1. Mai 1998 um 2% zu erhöhen sowie eine Reihe von Rahmenbestimmungen im Kollektivvertrag zu ändern. Bundesinnungsmeister Johannes Lahofer und Fachverbandsvorsteher Ernst Nußbaumer bezeichneten den Abschluß als tragfähigen Kompromiß, der einerseits der wirtschaftlichen Entwicklung der Branche Rechnung trägt und andererseits eine Modernisierung des Kollektivvertrages in absehbarer Zeit ermöglicht. ****

Konkret wurde in der fünften Verhandlungsrunde vereinbart, den Stichtag für die Konsumation von Zeitausgleichstunden vom 15.2. auf den 31. März zu verlegen, die Höhenzulage neu zu gestalten, die Einbindung der Lehrlinge in die Jahresarbeitszeitmodelle an die Novelle des Kinder- und Jugendlichenbeschäftigungsgesetz (KJBG) anzupassen und die Regelungen der Pausen für LKW-Lenker zu optimieren.

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Tschepl Tel. 7183737-0
Fachverband Bauindustrie
Dr. Anton Tel. 5041551-0

Bundesinnung Baugewerbe

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK/PWK