Strasser zu SBT: Gerichte können Politik nicht ersetzen

Jetzt eine ökologisch vertetbare und finanzierbare Nord-Süd-Verbindung gemeinsam suchen

Niederösterreich, 22.4.1998 (NÖI) "Gerichte können Politik nicht ersetzen, daher fordere ich den Verkehrsminister auf, eine ökologisch vertretbare, finanzierbare Nord-Süd-Verbindung zu suchen, die die Akzeptanz sowohl diesseits, als auch jenseits des Semmerings findet" fordert Klubobmann Dr. Ernst Strasser.****

Eine solche Alternative sei ohne Zweifel die Süd-Ost-Spange. "Sie ist weitaus billiger, es könnte ein größerer Zeitgewinn erzielt werden und sie ist auch ökologisch vertretbar. Ich lade
den Verkehrsminister ein, dies zu prüfen", erklärte Strasser.

Einen besonderen Vorteil sieht Strasser auch in der Möglichkeit einer internationalen Anbindung des Flughafens durch diese neue Verbindung und an der Möglichkeit, bereits bestehende Strecken miteinzubinden und damit zu attraktivieren. "Einem ist jetzt am
Zug zu handeln. Ein Ausreden auf den Entscheid des Verfassungsgerichtshofes hat in einer vernünftigen Verkehrspolitik im Sinne unserer Bürger nichts verloren", betonte Strasser.

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