Schwarz Pharma AG: Erfolgreiches Jahr 1997, guter Start 1998

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Jahresüberschuß + 32,9 % / Umsatz + 6,5 %/ Cash flow + 26,3 % / Ergebnis 1. Quartal 1998 + 12,7 % / Trendwende in Deutschland

Im Geschäftsjahr 1997 setzte die SCHWARZ PHARMA AG mit einem konsolidierten Gruppenumsatz von + 6,5 % auf 1272,2 Mio. DM ihre erfolgreiche Geschäftsentwicklung fort. Im Ausland stieg der Umsatz um 20,8 % auf 738,1 Mio. DM, im Inland sank er um 8,6 % auf 534,1 Mio. DM. Analog der Strategie machte der Anteil des Auslandsumsatzes am Gesamtumsatz bereits 58 % aus. Von den Aus landserlösen entfielen 45,2 % auf das US-Geschäft (333,9 Mio. DM) und 54,8 % auf Europa und sonstiges Ausland (404,2 Mio. DM).

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stieg um 20,6 % auf 235,4 Mio. DM. Dabei wurde die rückläufige Ergebnisentwicklung im Inland durch überproportionale Zuwächse im Ausland kompensiert. Das Ergebnis vor Ertragsteuern erhöhte sich um 20,3 % auf 226,6 Mio. DM. Die Verminderung der Ertragsteuerquote infolge des höheren Ergebnisbeitrages aus dem Ausland von 44,9 % auf 39,1 % hat den Gewinn nach Steuern überproportional um 32,9 % auf 137,9 Mio. DM verbessert. Der Brutto Cash flow erhöhte sich um 26,3 % auf 234,4 Mio. DM. Das DVFA-Ergebnis stieg um 31,4 % auf 5,90 DM pro Aktie. Die Umsatzrendite verbesserte sich auf 10,8 %, die Eigen kapitalrendite erreichte 28,9 %.

Der erstmals vorgestellte U.S. GAAP-Abschluß zeigte eine Steigerung des Konzernergebnisses von 14,3% auf 116,6 Mio. DM. Das gegenüber dem Abschluß nach HGB niedrigere Ergebnisniveau ist in erster Linie auf die im U.S. GAAP-Abschluß aktivierten und abzuschreibenden Firmenwerte aus den Akquisitionen der letzten Jahre zurückzuführen und korrespondiert mit einem deutlich höheren Eigenkapital, während der geringere Ergebnisanstieg seine Ursache in unterschiedlichen Periodenzuordnungen hat.

Im ersten Quartal 1998 verzeichnete die SCHWARZ PHARMA AG einen Gruppenumsatz von 311,6 Mio. DM (+ 6,0 %). Berücksichtigt man die fehlenden Umsätze der verkauften SELOC France S. A. und des 1997 veräußerten Geschäftes in der Schweiz, beläuft sich die Umsatzsteigerung auf 9,7 %. Davon entfielen 184,5 Mio. DM (+ 10,1 %) auf das Ausland und 127,1 Mio. DM (+ 0,6 %) auf das Inland. Hier konnte der negative Trend des Vorjahres, der durch admi nistrative Preissenkungen und den Patentablauf von Captopril bedingt war, ins Positive gewendet werden.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stieg um 9,6 % auf 58,4 Mio. DM. Der Anstieg des Ergebnisses vor Ertragsteuern von 51,2 Mio. DM auf 56,8 Mio. DM liegt infolge des Wegfalls der Gewerbekapitalsteuer in Deutschland mit 10,9 % noch geringfügig höher. Der Gewinn nach Steuern erhöhte sich um 12,7 % auf 33,8 Mio. DM. Die Ergebnisverbesserung beruht auf einer Erhöhung der Bruttogewinnspanne um 0,6 Prozentpunkte, sowie einer günstigeren Ertragsteuerquote, die auf den höheren Auslandsbeitrag am Ergebnis zurückzuführen ist. Da im Ergebnis deutlich höhere Abschreibungen verrechnet sind als im Vorjahr, ist beim Cash flow ein Anstieg um 23,6 % zu verzeichnen.

Die Ergebnisdarstellung nach U.S. GAAP weist bei einem insgesamt niedrigen Ergebnisniveau wegen unterschiedlicher Periodenzuordnungen sogar einen Anstieg des Gewinns um 14,2 % auf 28,1 Mio. DM aus.

Durch die Unterzeichnung des Kooperationsvertrages mit Creative Peptides AB, einem in der Diabetes-Forschung aktiven Biotechnologie-Unternehmens in Stockholm, machte die F&E-Strategie der SCHWARZ PHARMA AG einen großen Schritt vorwärts. Es geht dabei um die weltweite Entwicklung und Vermarktung innovativer Peptidstrukturen zur Behandlung von Spätfolgen des insulinabhängigen Diabetes mellitus. Rund 11 Mio. Patienten sind weltweit von diesen Komplikationen, z. B. Nierenerkrankungen, Nerven-funktionsstörungen oder Netzhauterkrankungen betroffen.

Im April haben SCHWARZ PHARMA und Synthelabo einen Vertrag über die Co-Marketingrechte in Deutschland von ZOLIM unterzeichnet. ZOLIM ist ein Antihistaminikum, zugelassen zur symptomatischen Behandlung allergischer Erkrankungen.

Zur Zeit führt SCHWARZ PHARMA aussichtsreiche Verhandlungen zur Übernahme von Unternehmen in Spanien und der Türkei. Mit diesen Akquisitionen soll die jeweilige Marktpräsenz erhöht werden. Im laufenden Geschäftsjahr 1998 werden eine Umsatzsteigerung von fünf bis sieben Prozent sowie ein Anstieg des DVFA-Ergebnisses auf 6,30 DM pro Aktie erwartet, soweit keine außerordentlichen Ereignisse eintreten.

Der Aufsichtsrat der SCHWARZ PHARMA AG empfahl in seiner Sitzung vom 21. April 1998 der Hauptversammlung eine Erhöhung der Dividende um 33 % auf 2,00 DM.

Zusätzliche Informationen zu SCHWARZ PHARMA AG finden Sie auf der Website.www.schwarzpharma.com oder kontaktieren Sie uns via e-mail unter: agatter@.schwarzpharma.com.

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