Lembacher: Geschädigten Winzern wird rasch geholfen

Niederösterreich, 21.4.98 (NÖI) Den von Ernteausfällen im vergangenen Jahr im Weinviertel betroffenen Weinbauern wird das
Land Niederösterreich, so wie von Landeshauptmann Erwin Pröll und Landesrat Franz Blochberger zugesagt, rasch geholfen, darüber braucht nicht diskutiert werden, betonte heute VP NÖ-LAbg. Marianne Lembacher. Auch F-Abg. Waldhäusl sollte wissen, wenn er schon vorgibt, sich immer um die Interessen der Bauern zu kümmern, daß die Zahl der gemeldeten Schäden weit höher liegt als ursprünglich angenommen.****

Da die Tausender nicht einfach so auf der Straße herumliegen, bedarf es Verhandlungen über die Finanzierung der Hilfe. Entsprechende Gespräche laufen derzeit zwischen Bund und Land Niederösterreich. Auch Herrn Waldhäusl sollte es bekannt sein -zumindest wenn er die Medien verfolgt hätte - daß die Landesregierung erst am 3. März die Frostschaden-Sonderrichtlinie beschlossen hat. Während damals der Finanzierungsbedarf bei insgesamt 28 Millionen Schilling lag, liegt er nun nach Einlagen aller 1.650 Anträge weit höher, nämlich bei 42 Millionen Schilling. "Es steht aber außer Zweifel, daß die Hilfe von Bund und Land wie vorgesehen bis zum Juni ausbezahlt wird", betonte Lembacher.

Was die Schäden in den 80iger Jahren betrifft, so Lembacher, seien damals Kredite zur Verfügung gestellt worden. Die Hauer hätten diese Kredite auch Anspruch genommen.

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