OUT OF ACTIONS Aktionismus, Body Art & Performance 1949 - 1979

Wien (OTS) - Pressepreview: 16. Juni 1998, 10.30 Uhr Ausstellungsort:MAK-Ausstellungshalle EG + OG
MAK- Österreichisches Museum

für angewandte Kunst Weiskirchnerstraße 3, A-1010 Wien
Ausstellungsdauer:17. Juni - 6. September 1998
Öffnungszeiten: Di - So 10.00 - 18.00 Uhr
Do 10.00 - 21.00 Uhr, Mo

geschlossen

OUT OF ACTIONS - Aktionismus, Body Art & Performance 1949 - 1979 zeigt Aktionskunst erstmals in einem internationalen Kontext. Im MAK wird die Ausstellung, die Werke von 150 Künstlern aus Ost- und Westeuropa, Japan, Südamerika und den USA von 1949 bis 1979 zeigt, als erste europäische Station vom 17. Juni bis 6. September 1998 zu sehen sein. OUT OF ACTIONS, vom Museum of Contemporary Art in Los Angeles zusammengestellt, spannt den Bogen von den ersten Action Paintings Jackson Pollocks über die impulsiven Happenings der 50er und 60er Jahre und die Höhepunkte des Wiener Aktionsimus bis zu den skulpturalen Arbeiten von Joseph Beuys, Chris Burden, Mike Kelley in den siebziger Jahren. Weitere Werke sind u. a. von John Cage, Valie Export, Rebecca Horn, Allan Kaprow, Yves Klein, Bruce Nauman, Yoko Ono, Robert Rauschenberg.

Gemeinsames Merkmal der Aktionskunst, die von diversen Künstlergruppierungen wie u. a. New York School, Gutai Gruppe, Nouveau Realisme, Fluxus, Wiener Aktionismus, Hi Red Center, Body Art getragen wird, ist der Versuch der radikalen Erweiterung des modernen Kunstbegriffes. Durch die Ablehnung von formalen Restriktionen, das Einbeziehen von Musik, Tanz, Theater, die Einbindung von Körper, Sexualität und der Person des Künstlers, die Mitwirkung des Publikums als ausführende oder mitschaffende Kraft erwirken die Aktionskünstler eine konsequente Entmaterialisierung ihrer Werke.

Viele der gezeigten Arbeiten, Hauptwerke der Performance oder Aktionskunst, sind ihrer Essenz nach vergänglich, existieren daher nur in Erinnerung, Aktion und Interaktion, Wort/Sprache. Die materiellen Manifestationen, objekthafte Relikte oder technische Aufzeichnungen (Filme, Photodokumentationen, Tonaufnahmen), vermitteln symbolisch die provokative Sprengkraft der ursprünglichen Handlung. Die Ausstellung OUT OF ACTIONS ist primär chronologisch konzipiert. Künstler unterschiedlicher Bewegungen und Länder werden in unmittelbarer Nähe zueinander präsentiert, sodaß völlig neuartige Beziehungen zwischen den unterschiedlichsten Arbeiten entstehen. Die Ausstellung umfaßt Malerei, Skulptur, Zeichnung, Photographie, Installation und Film/Video. Ausgewählte Ausschnitte aus Filmen und Videos sowie dokumentarisches Material und Photographien zeigen den Besuchern Performances oder Aktionen in ihrem ursprünglichen Kontext:
Eine Auswahl von etwa 150 Filmen und Videos (z. T. Ausschnitte) wird auf Laser-Discs bereitgestellt.

Die Ausstellung beginnt mit der gestischen Malerei oder Action painting, die vom Ende der vierziger bis in die späten fünfziger Jahre die epochale Idee erforschen, daß die Aktion des Malens als solche ein Kunstwerk sein kann. Gezeigt werden Jackson Pollocks No. 1 (1949) sowie Hans Namuths berühmte Dokumentation der Drippings; John Cages Water Music (1952), die auch als Partitur für eine Aufführung dient; Arbeiten von Lucio Fontana und Shozo Shimamoto, die in Italien und Japan, ohne Kenntnis voneinander, ihren jeweils eigenen Stil des Durchbrechens und Öffnens der Bildebene entwickelten und auf diese Weise das Werk von einem zweidimensionalen zu einem dreidimensionalen erweiterten. Um die Mitte der fünfziger Jahre gewinnt die gestisch-theatralische Aktion zunehmend an Bedeutung. Georges Mathieus großformatige Gemälde mittelalterlicher Schlachten wurden im Rahmen von theatralischen Aktionen, die in Photographien und Filmen dokumentiert sind, gemalt. In Japan entwickelten die Künstler der Gutai Gruppe ihre eigene Form von Performance und Happening: Kazuo Shiraga schuf "Fuß"-Malereien während er an von der Decke herabhängenden Seilen hing; Saburo Murakami durchbrach Stellwände aus Reispapier in einer symbolischen Entweihung dieses traditionellen im japanischen Wohnbau verwendeten Materials; während Akira Kanayama auf einer vinylüberzogenen Leinwand mit elektrisch betriebenen Miniautos, die mit bunten Farbflaschen ausgerüstet waren, "malte". Mit dem Ende der fünfziger Jahren finden Performance-Aktivitäten mehr und mehr im Rahmen von Happenings und in Verbindung mit skulpturalen Installationen statt. Als zentrale Figur der New Yorker Kunstszene dieser Jahre schrieb Allan Kaprow 1958 einen einflußreichen Artikel in ART NEWS, in dem er die den Happenings zugrundeliegenden Prinzipien umriß. In Kaprows "action collages" sind Betrachter als Teilnehmer miteinbezogen. Die kollektiv erzeugten Bildelemente sind in der Assemblage Rearrangeable Panels (Kiosk) (1957 - 59) aus 18 Happenings in 6 Parts integriert. Yard (1961/1998), eine begehbare Installation aus gebrauchten Autoreifen kann nur durch die Benützung durch den Besucher aktiviert werden. Unter Kaprows Einfluß veranstaltete Jim Dine eine Reihe von Performances wie Household Piece (1959), sowie Red Grooms A Play Called Fire (1958).

Eine der berühmtesten Performances fand an der amerikanischen Botschaft in Paris 1961 statt, an der sich einige der bedeutendsten Künstler der Zeit beteiligten. Robert Rauschenberg schuf First Time Painting, Niki de Saint Phalles Target Painting entstand während der Performance durch daß Zerschießen von farbgefüllten Ballons, Jean Tinguely zeigte eine motorisierte Skulptur und David Tudor spielte eine Komposition von John Cage auf dem Klavier.

In seinen Anthropometries (1960) erweitert Yves Klein, Mitbegründer der Nouveaux Realistes im Paris der frühen sechziger Jahre, die Idee der künstlerischen Aktion: diese wird nicht mehr vom Künstler selber ausgeführt, sondern von nackten Mannequins, die als "ebende Pinsel" in einer öffentlichen Aufführung der Symphonie Monotone den Anweisungen des Künstlers folgten. Ein Sprung ins Leere, Kleins berühmte inszenierte Photographie vom Oktober 1960, war von großem Einfluß auf die weitere Entwicklung und stellt auf vielerlei Weise eine adäquate Metapher für die frühe Aktionskunst dar.

Einige Aktionen, die in diesen Jahren entstanden, hatten einen eindeutigen kommerziellen Subtext. Im Rahmen der Installation Le Magasin de Ben schuf Ben Vautier Performances, während derer er zwischen 1958 - 60 und 1972 Textassemblagen verkaufte. In The Store (1961 - 9662) agierte Claes Oldenburg sowohl als Schöpfer als auch als Händler seiner Werke. Im Restaurant Spoerri (ca. 1966 - 68) kochte der Künstler und servierte Mäzenen und Kunden Mahlzeiten als Kunstwerke. Und in den späten sechziger Jahren er F6ffnete Yayoi Kusama ein Geschäft in New York, in dem sie von ihr bearbeitete und verfremdete Kleidungsstücke verkaufte. Nach Rauschenbergs Automobile Tire Track (mit John Cage) (1953), einer aus einem Autoreifenabdruck entstandenen Arbeit, schufen verschiedene Künstler unabhängig voneinander Werke, die sich mit den unterschiedlichen formalen und inhaltlichen Erscheinungsformen der Linie befassen. Die Ausstellung zeigt eine frühe Linienpartitur von La Monte Young; verschiedene "konservierte" Linienarbeiten Lineas (1959 - 61) von Piero Manzoni zusammen mit einer Anzahl anderer Werke des Künstlers, die den menschlichen Körper involvieren; James Lee Byars Untitled Object (1962 - 64), ein langes, gefaltetes Papierstück mit einer fortlaufenden Linie, sowie drei Werke für Saiteninstrumente von Jiro Takamatsu aus dem Jahre 1963. Zeitgleich mit den Aktivitäten des in Japan organisierten die Mitglieder von Fluxus in Europa und den USA Performances, produzierten Filme, Multiples und Publikationen. In den frühen sechziger Jahren schrieb George Brecht eine Anzahl von Partituren für Performances, die das Plazieren von Gegenständen auf einem Tisch, Sessel und einer Kleiderablage zum Inhalt hatten. Die Ausstellungsbesucher werden aufgefordert, mit mehreren Werken von Yoko Ono zu interagieren, einschließlich A Work to be Stepped on (1961/1997), Painting to Hammer a Nail (1961/1997) und Painting for the Wind (1961/1990er Jahre). Für das "Festival of Misfits", das 1962 in London stattfand, schuf Robert Filliou eine automatische Poesiemaschine. Drei von Nam June Paiks "präparierten Klavieren" von Performances in den Jahren 1962 - 63 in Österreich und Deutschland werden zusammen mit einer Photodokumentation gezeigt. In den späten sechziger Jahren schuf Dick Higgins mehrere Symphonien, indem er mit einem Maschinengewehr auf Notenblätter schoß Später, in den siebziger Jahren, baute George Maciunas die Skulptur One Year (128 lb.) (1972) aus dem Verpackungsmaterial aller Lebensmittel, die er in einem Jahr verzehrt hatte. 1966 organisierte Gustav Metzger das einflußreiche "Destruction in Art Symposium" in London, zu dem er die Künstler der Happenings, des Fluxus, des Wiener Aktionismus und der konkreten Poesie auf der ganzen Welt einlud. Metzgers Aktion South Bank Demo (1961), die durch das Sprühen von Säure auf ein in einen Rahmen gespanntes Nylongewebe entstand, wird für diese Ausstellung wiederholt. In Skoob Tower (ca. 1965/1998) des britischen Künstlers John Latham zerstört der Künstler symbolisch die Quelle des absoluten Wissens, indem er einen Bücherstapel verbrennt und die Asche ausstellt. Weiters zu sehen ist Raphael Montanez Ortiz' Piano Destruction Concert (1967/1998), in dem ein Pianist ein kurzes klassisches Musikstück spielt, worauf der Künstler das Klavier mit einer Axt zerhackt.

Die sozial und politisch provokanten Performances der Wiener Aktionisten waren aufgrund ihrer Radikalität und Kompromißlosigkeit von großem Einfluß auf die nachfolgende Performance-Kunst. Die gezeigten Arbeiten von Günter Brus umfassen Selbstbemalungen und Collagen von überarbeiteten Performance-Photographien. Ebenfalls zu sehen ist Otto Mühls Bodenobjekt aus einer Materialaktion (1963 -64), Hermann Nitschs Asolo Raum (1971), eine Synthese aus Malerei, Skulptur, "sakramentalen" Objekten, Photos und Filmen von seinem "Orgien Mysterien Theater". Zusätzlich zu den Photographien mehrerer Aktionen Rudolf Schwarzkoglers zeigt die Ausstellung auch die Wandskulptur Sigmund Freud-Bild (1965), mit einer in der Bildfläche steckenden Rasierklinge. Joseph Beuys, Mitglied der Fluxus-Bewegung in den frühen sechziger Jahren, weitete in der Folge seinen Kunstbegriff dahingehend aus, daß er Gesellschaft und Leben als ein grenzenloses, in einem ständigen Umwandlungsprozeß befindliches Kunstwerk ansah. Die Ausstellung zeigt zwei wesentliche Beispiele seiner sozial/politisch/künstlerischen Arbeit: Ausfegen (1972), Abfall von einer politischen Säuberungsaktion, und zwei Schultafeln von seinen Vorträgen über Tod und Technologie aus den siebziger Jahren als Teil seiner einflußreichen Vortragsreihe über den Begriff der "sozialen Skulptur". Weiters in der Ausstellung zu sehen sind ausgewählte Arbeiten von Künstlern aus Osteuropa, die zu einer Zeit, als das repressive Regime dieser Länder den individuellen Ausdruck zu unterbinden versuchte, von enormer politischer und sozialer Bedeutung waren. Zwei dieser Künstler sind Milan Knizak, der in den frühen sechziger Jahren in der Tschechoslowakei die Aktual Gruppe gründete, mit der er sozial und politisch provokante Aktionen durchführte, einschließlich der Eigendemonstration (1964), und der rumänische Künstler Ion Grigorescu, der in den siebziger Jahren in seiner Wohnung Performances aufführte und dokumentierte. Ab der Mitte der sechziger Jahre wurde die ursprünglich von der Gutai Gruppe und Fluxus entwickelte Idee der interaktiven Beteiligung immer wichtiger. Die Vervollständigung dieser Arbeiten bedurfte der Teilnahme der Zuschauer/Akteure. Einige dieser interaktiven Arbeiten kommen aus Lateinamerika: Lygia Papes Wheel of Delight (1968/1998), in dem die Besucher aufgefordert werden, mit Hilfe von Pipetten verschiedene Flüssigkeiten zu verkosten, die mit verschiedenen Farben und Aromen verfremdet wurden; Helio Oiticicas farbenfrohe parangoles (Capes) (1965 - 70), die von Tänzern getragen werden, sowie Lygia Clarks Installation (1967) von Gegenständen, die vom Betrachter dazu verwendet werden sollen, seinen physischen bzw. psychischen Gesundheitszustand zu verbessern.

Von der nachfolgenden Generation von Wiener Aktionskünstlern wird Valie Exports Tapp- und Tastkino (1968) gezeigt, eine feministische Intervention, die zur direkten Erfahrung und "Betastung" des Körpers einlädt, weiters eine Dokumentation von Peter Weibels Narbengedichten (1970), in denen der Künstler eine mit einem Gedicht beschriebene Papierrolle unter seine Haut einbrachte, sowie in einer Nachbildung aus den späten siebziger Jahren, Franz Wests Paßstücke, tragbare skulpturale Objekte, die den Bewegungsraum des Benützers verändern.

Zeitgleich, aber voneinander unabhängig, schufen Mowry Baden, Paul Cotton und Bruce Nauman performative skulpturale Arbeiten, die das Publikum auffordern, Raum in der Bewegung des eigenen Körpers durch eine enge Passage zu erfahren. Badens Instrument (1969), eine "Leitschiene für den Kopf" mit sich verengenden und ausbuchtenden Seiten, wurde in Augenhöhe über dem Fußboden installiert, sodaß nur der Kopf der Personen sich in ihm bewegt. Cottons Random House Converter (1966) besteht aus sieben auf Holzrahmen gespannten Leinwänden, die in einer Reihe aufgestellt und betretbar sind.

Für viele Künstler, denen in den späten sechziger und siebziger Jahren der Durchbruch gelang, bildeten Performances die Basis ihrer frühen Werke, die auch ihre späteren Installationen und skulpturalen Werke beeinflußten. Viele dieser Aktionen umfaßten Manipulationen des eigenen Körpers, den sie zu einem Kunstwerk umfunktionierten. Gilbert & George betrachten sich als lebende Skulpturen und daher war alles, was sie taten, für sie ebenfalls Skulptur. Vito Acconci inszenierte in einer Reihe von Performances experimentelle, psychologische Interaktionen mit dem Betrachter, der durch sein Mitspielen zu einer Versuchsperson wurde. In der Folge ging er in Command Performance (1974) in bezug auf die Mitwirkung des Publikums noch einen Schritt weiter: diese Installation enthält ein Audio/Video-Element, das den Besucher anweist, bestimmte Handlungen für den abwesenden Künstler auszuführen. Chris Burden stellte am radikalsten die Beziehung des Künstlers zu den sozialen, psychologischen und technologischen Wertsystemen der Gesellschaft in Frage: die Ausstellung zeigt Relics, Erinnerungsstücke an seine berühmtesten Performances, einschließlich Five Day Locker Piece (1971) und Shoot (1971). Neben seinen architektonischen Interventionen, die einen Dialog mit der oder gegen die umgebende Architektur aufnahmen, schuf Gordon Matta-Clark Performance-Arbeiten wie Hair (1972), das den akribisch durchgeführten Prozeß des Haareschneidens sowie die Länge seines auf einem Gitter aufgespannten Haares dokumentierte. The Trunks (in den siebziger Jahren entstanden), eine dramatische Installation von Paul McCarthy, zeigt aufgestapelte Koffer, die mit den Relikten seiner körperorientierten Performances von 1974 9683 gefüllt sind. Der Einsatz des eigenen Körpers spielte auch eine zentrale Rolle im Ausdruck feministischer Anliegen, häufig mit einer sozialen und politischen Kritik gepaart. In ihrer Catalysis-Serie (1970) dokumentierte Adrian Piper ihre Gegenwart in einer Anzahl von öffentlichen Situationen, in denen die von ihr angenommene Identität andere in diesen Situationen unbehaglich und verlegen machte. Rebecca Horn schuf in den frühen siebziger Jahren skulpturale Werke, die als körperverändernde Skulpturen getragen werden konnten. Ana Mendietas Figuren und Photographien von abstrakten weiblichen Formen drücken sowohl spezifische kulturelle und soziale Anliegen als auch zeitlose Ideen von Leben und Spiritualität aus. In den Arbeiten von Marina Abramovic und Ulay geht es um die physische und symbolische Erforschung von Beziehungen. In der Ausstellung zu sehen ist die Rekonstruktion von Abramovics Rhythm O (1974), eine Zusammenstellung von Instrumenten zur Erzeugung von Lust und Schmerz. In der Aktion, die in Neapel stattfand, wurden die Galeriebesucher ersucht, die Instrumente und Werkzeuge am Körper der Künstlerin einzusetzen. Le Corps Pressenti (1975) entstand, indem die französische Künstlerin Gina Pane ihre Füße in nassen Gips tauchte, sich dann Schnittwunden zufügte und die Blutstropfen in den Gips fallen ließ, um Aspekte ihres physischen und psychischen Schmerzes auszustellen.

Der hier beschriebene Dialog zwischen Performance und bildender Kunst, Körper und Objekt, der Passivität des Künstlers und der aktiven Rolle des Besuchers ist noch immer im Gange. Die Experimente der hier genannten Künstlern sind von wesentlichem Einfluß auf die Entwicklung der Performance-, Video- und konzeptuellen Kunst seit den achtziger Jahren.

Ausstellungsdaten

OUT OF ACTIONS Aktionismus, Body Art & Performance 1949 - 1979

Pressepreview 16. Juni 1998, 10.30 Uhr
Eröffnung 16. Juni 1998, 20.00 Uhr
Ausstellungsort MAK-Ausstellungshalle EG + OG MAK-Österreichisches Museum
für angewandte Kunst
Weiskirchnerstraße 3, A-1010 Wien

Ausstellungsdauer 17. Juni - 6. September 1998 Öffnungszeiten: Di - So 10.00 - 18.00 Uhr
Do 10.00 - 21.00 Uhr, Mo
geschlossen

Ausstellung Peter Noever
Kurator Paul Schimmel/MOCA MAK-Kurator/ Projektleitung Daniela Zyman
Assistenz Ruth Lackner
AusstellungsgestaltungPeter Noever, Harald Trapp, Philipp Krummel Katalog Out of Actions - Aktionismus, Body
Art & Performance
1949 - 1979. Hrsg. von Paul Schimmel, MOCA. Mit Beiträgen von Peter Noever,

Kristine Stiles,
Guy Brett, Hubert Klocker, Shinichiro Osaki, Paul Schimmel; deutsch, ca. 416 Farb-
und Schwarzweißabbildungen,
broschiert, 380 Seiten,
Cantz Verlag, Stuttgart, ÖS 480.- AusstellungsstationenMuseu d'Art Contemporani, Barcelona
15. 10. 1998 96 6. 1. 1999
Museum of Contemporary Art, Tokyo
11. 2. - 11. 4. 1999

"Out of Actions: Between Performance and the Object, 1949 - 1979" is dedicated to the memory of Sydney Irmas, and is made possible by a generous gift from The Audrey and Sydney Irmas Charitable Foundation.

The exhibition has also received significant support from the National Endowment for the Arts, a federal agency; The Japan Foundation; the Japan-United States Friendship Commission; the Austrian Cultural Institute, New York; the Austrian Federal Chancellery - Arts; the Austrian Consulate General in Los Angeles; The British Council; Merrill Lynch; Service Culturel du Consulat General de France a Los Angeles; and Association Francaise d'Action Artistique AFAA Ministere des Affaires Etrangeres. Mit Unterstützung des Bundesministeriums für Unterricht und kulturelle Anglegenheiten und dem Bundsekanzleramt - Kunstsektion.

Führungen Samstag 15.00 Uhr
Sonntag 11.00 Uhr
Feiertage 15.8. Mariä Himmelfahrt 10.00 - 18.00 Uhr MAK-EintrittÖS 90.-/ÖS 45.- ermäßigt für Schüler, Studenten, gesamt Senioren ab 60, Soldaten, Zivildiener, Gruppen ab 10 Personen. Freier Eintritt für Kinder bis 10, Mitglieder der MAK ART SOCIETY (MARS), Studenten der HS für angewandte Kunst, Museumspaß , Arbeitslose, Österr. Schulklassen.

Rückfragen & Kontakt:

Museum f. angewandte Kunst
Dorothea Apovnik
Tel. +43-1-711 36-233
Fax +43-1-711 36-227
e-mail: presse@mak.at

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