LIF-Alkier zu Teleges-Konkurs: Sicherstellen, daß Gemeinde Wien nicht im selben Maß weiter geschädigt wird

Nun auch Auftragssperre und Disziplinarverfahren im Zusammenhang mit Teleges-Subauftragnehmer Interrohr?

Wien (OTS) Es sei sicherzustellen, daß verwandte Firmen der -Donnerstag letzter Woche endgültig in den Konkurs geschlitterten -Teleges künftig nicht mehr die Gemeinde Wien schädigen können, forderte heute der stellvertretende Vorsitzende des Kontrollausschusses,
LIF-Gemeinderat Wolfgang Alkier. Dies sei im Moment nicht der Fall, da
man beim Auftragnehmerkataster nicht über alle Beteiligungen des Teleges-Eigentümers Knoll Bescheid wisse. Auch sei zum Beispiel die Knoll-Firma Doro, die nun immerhin die frühere Teleges-
Faxnummer hat, nicht mit einem definitiven Sperrvermerk versehen.

Alkier: "Für mich ist nach wie vor auch unverständlich, daß die Teleges, die jahrelang die Gemeinde Wien um Millionenbeträge geschädigt hat, innerhalb kürzester Zeit illiquid ist. Was geschah mit den
zu viel verrechneten Millionen?" Der endgültige Schaden werde sicher erst
im Herbst nach Vorliegen des endgültigen Kontrollamtsberichts feststehen. Durch den Konkurs erhöhe er sich jedenfalls dramatisch und
es sei - wie bereits im Rahmen der Liberalen Anti-Korruptions-Offensive
gefordert - sicherzustellen, daß derartige Vorkommnisse künftig verhindert
werden.

Eine weitere Firma, von der vor kurzem die Stadträte Rieder und Faymann noch behauptet haben, daß es keine nennenswerten Beanstandungen gäbe, soll zwischenzeitlich jedenfalls gesperrt worden
sein. Interrohr war als Teleges-Subauftragnehmer bei der Baumgartner Höhe auffällig geworden. Ein diesbezüglicher Kontrollamtsantrag der Liberalen blieb in der Minderheit. Nun sollen - wie Alkier in Erfahrung
brachte - auch in diesem Fall weitere Disziplinarverfahren eingeleitet
werden.

(Schluß)

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