LIF-Wien: Skater dürfen nicht länger die Parias unter den Verkehrsteilnehmern bleiben!

Pöschl fordert schleunigste Reform der Straßenverkehrsordnung

Wien (OTS) Bestürzt reagierte heute der liberale Verkehrssprecher Hanno Pöschl auf die nach wie vor skandalöse Untätigkeit des Bundes und der Stadt Wien betreffend die Skater-Problematik: "Wien hat zwar die weltweit höchste Skater-Dichte und diese Sportart erfreut sich zunehmender Beliebtheit vor allem unter den jungen Menschen. Trotzdem kommen Skater in der Straßenverkehrsordnung (StVO) nicht vor, sondern werden immer noch als Verkehrsteilnehmer zweiter Klasse behandelt."

Zwar werde in anderen Bereichen alles bis zum Exzeß reguliert, da wo aber wirklich Handlungsbedarf bestünde, hätten sich bisher weder der Bund noch das Land dazu entschließen können, ihre Ordnungsrolle als Gesetzgeber wahrzunehmen. "Es kann doch nicht in der Absicht der verantwortlichen Politiker liegen, durch dieses Vakuum dem Recht des Stärkeren zum Durchbruch zu verhelfen", so Pöschl.

Anläßlich der im Parlament debattierten Novellierung der StVO bestünde zwar noch Hoffnung, daß jetzt endlich geeignete Maßnahmen ergriffen würden, meinte Pöschl. Der liberale Kommunalpolitiker erneuerte in diesem Zusammenhang auch die Forderungen des Liberalen Forums Wien in bezug auf Skater:

  • Öffnung der Radverkehrsanlagen für Inline-Skater
  • Schaffung von Skate-&-Ride-Anlagen - wie Schließfächern - auf der Donauinsel
  • Aufhebung des Beförderungsverbotes für Inline-Skater in den Beförderungsbedingungen der Wiener Linien.

"Voraussetzung für alle diese Aktivitäten ist natürlich, daß die Skater auf die anderen Verkehrsteilnehmer Rücksicht nehmen", so Pöschl abschließend.

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