Die Europäische Dimension in der Tourismuspolitik

"Europäisches Tourismusforum" von 9.- 12. Juli in Mayrhofen - Prominente Referenten zum Thema "Qualitätsmanagement"

Wien (PWK) - Als Auftakt der österreichischen EU-Präsidentschaft im zweiten Halbjahr 1998 findet vom 9. bis 12. Juli in Mayrhofen im Zillertal das "Europäische Tourismusforum" statt. Aktuelle Themen dieser ersten gemeinsamen Konferenz der österreichischen Präsidentschaft und der Europäischen Kommission sind die strategischen Dimensionen und Voraussetzungen eines touristischen Qualitätsmanagements in Europa. ****

Grundlage jeder erfolgreichen Qualitätspolitik ist die Einbeziehung aller touristischer Entscheidungsebenen. Bei der Tagung wird dieses Phänomen erstmals in einem europäischen Zusammenhang betrachtet und diskutiert. Prominente Referenten aus mehreren EU-Staaten sowie aus den Europäischen Schaltzentralen in Brüssel und Straßburg sprechen über die Auswirkungen des Qualitätsmanagements u.a. in politischer und finanzieller Hinsicht. "Wir wollen den Teilnehmern zeigen, welches die optimalen Rahmenbedingungen für einen modernen Qualitätstourismus sind", unterstreicht der Veranstaltungsleiter und Obmann der Bundessektion Tourismus und Freizeitwirtschaft, Komm.Rat Hansjörg Kröll, die Zielsetzung des Europäischen Tourismusforums.

Nach der Begrüßung durch Hansjörg Kröll und Vizekanzler Wolfgang Schüssel eröffnet Wirtschaftsminister Hannes Farnleitner in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Rates der EU-Tourismusminister die Tagung. Der erste Sitzungstag (Donnerstag, 9. Juli) ist der "strategischen Dimension der Qualität" gewidmet. Weitere Vortragende zu diesem Themenbereich sind der deutsche Finanzminister Theo Waigel ("Bedeutung des Euro für die Steigerung der Tourismusqualität in Europa"), Christos Papoutsis als für den Tourismus zuständiges Mitglied der EU-Kommission, Jean-Pierre Bazin, Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr und Tourismus des Europäischen Parlaments, Tom Jenkins, Vorsitzender des Wirtschafts- und Sozialausschusses sowie der Generalsekretär der Welttourismusorganisation (WTO/OMT), Francesco Frangialli.

Der Freitag, 10. Juli, steht ganz im Zeichen der "operationellen Dimension des integrierten Qualitätsmanagments im Tourismus". Unter dem Vorsitz von Erich Kaub, Präsident des Bundesverbandes der deutschen Tourismuswirtschaft, Bonn, diskutieren Fachleute aus dem In- und Ausland über Bedürfnisse und Erwartungen der Touristen sowie über Lösungsansätze der Betriebe ("integriertes Qualitätsmanagement") und verschiedener Branchen. Seitens der Wirtschaftskammer Österreich sprechen der Vorsteher des Fachverbandes der Reisebüros, Komm.Rat Rudolf Kadanka, über "Integriertes Qualitätsmanagement am Beispiel eines diversifizierten Reiseveranstalters" und Vizepräsidentin Elisabeth Gürtler über "Systeme integrierten Qualitätsmanagements für die Hotellerie".

Nach der Mittagspause stehen unter dem Gesprächsvorsitz von Dr. Erich Musyl, Leiter der Gruppe Tourismus im Wirtschaftsministerium, "Lösungsansätze seitens der Tourismusdestinationen" sowie "Instrumente der Informationstechnologie zur Unterstützung des Qualitätsmanagements" auf dem Programm.

Der Samstag Vormittag ist unter dem Vorsitz von Guy Crauser, Generaldirektor der GD XXIII der EU-Kommission, den "strategischen Ansätzen für die Tourismuspoltik" gewidmet. Als einer der Gastreferenten wird Erhard Busek, Vorsitzender des Instituts für den Donauraum und Mitteleuropa, über "Strategisches Management kultureller Ressourcen" berichten. Die nachfolgende Zusammenfassung der Veranstaltung besorgen Guy Crauser und Wirtschaftsminsiter Hannes Farnleitner.

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