Österreichische Zeitungsberichte über angebliche Exporte verseuchten Bluts aus Südafrika

Wien (OTS) - Das südafrikanische Gesundheitsministerium ist
besorgt über jüngste Medienberichte aus Österreich, denenzufolge aus Südafrika exportiertes Blutplasma mit HIV- und Hepatitis-Erregern verseucht sei.

Mit den strengen Kontrollen, die in Südafrika in Kraft sind, kann kein verseuchtes Blut auf legalem Wege aus Südafrika exportiert werden. Nur die sieben Bluttransfusionszentren in Südafrika dürfen Spenderblut sammeln. Es ist vorgeschrieben, daß jede Blutspende auf infektiöse Erreger - einschließlich HIV und Hepatitis - untersucht werden muß.

Alle sieben Bluttransfusionszentren haben versichert, daß ihnen von den angeblich verseuchten Blutplasmaexporten aus Südafrika nichts bekannt ist. Jeder Blutexport aus Südafrika benötigt eine Genehmigung durch das Gesundheitsministerium gemäß den Bestimmungen des Gesetzes über Menschliches Gewebe (Nr. 65, 1983).

Herausgegeben vom Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der Republik Südafrika und der Südafrikanischen Botschaft in Wien im Namen des Gesundheitsministeriums der Republik Südafrika Pretoria/Wien 19. April 1998

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