ARBÖ warnt: Gefahr von Wildunfällen steigt

Wien (ARBÖ) - Mit dem Ansteigen der Temperaturen im Frühjahr steigt auch die Gefahr von Unfällen mit Wild, warnt der ARBÖ. Denn jetzt beginnen die Territoriumskämpfe beim Rehwild.

Junge Böcke versuchen ihr eigenes Territorium abzugrenzen und gegen Artgenossen zu verteidigen. Oft überqueren sie dabei auch Verkehrswege. Aber auch die Gefahr von Kollisionen mit Hasen, Fasanen und Rebhühnern steigt wieder im Frühjahr.

Der ARBÖ hat aus diesem Grund die wichtigsten Tips zur Vermeidung von Wildunfällen zusammengestellt

- Achten Sie genau auf Wildwechselwarntafeln

- Vermindern Sie bei Walddurchfahrten die Geschwindigkeit und
fahren Sie bremsbereit

- Springt bei Dunkelheit Wild auf die Fahrbahn, dann abblenden,
vom Gas gehen und hupen - aber nie mit der Lichthupe

- Versuchen Sie in solchen Lagen das Fahrzeug nicht zu verreißen, das Wild weicht beim Erkennen der Gefahr selbst aus

- Beachten Sie nach der ersten Begegnung mit Wild, daß noch
weitere Tiere nachfolgen könnten

- Kommt es trotz dieser Vorsichtsmaßnahmen zu einem Unfall, muß die Unfallstelle abgesichert werden und das Ereignis sofort der nächsten Polizei- oder Gendarmeriedienststelle gemeldet werden. Dort wird auch eine Bestätigung für die Versicherung ausgestellt.

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