Wiener Liberale: Kinder brauchen Spielraum

Die kinderfeindliche Stimmung in Wien muß zum Kippen gebracht werden!

Wien (OTS) "Kinder haben in Wien keine Lobby, denn sie sind keine Wähler. Umso wichtiger ist es den Liberalen, daß für Kinder Partei ergriffen wird", so heute Gabriele Hecht, Klubvorsitzende der Wiener Liberalen. Gabriele Hecht und Planungssprecherin Michaela Hack meinten, es genüge nicht die UN-Konvention für die Rechte des Kindes zu unterschreiben, es müsse eine Bewußtseinsänderung bei Politikern und Bevölkerung Platz greifen.

Gemeinsam mit Hack betonte Hecht, daß von der Stadt Wien mehr als nur Alibi- oder Einzelaktionen seitens der Liberalen erwartet werden, um für die Kindern wieder öffentlichen Raum zurück zu erobern.

Die Liberalen Politikerinnen präsentierten einen Forderungskatalog der Liberalen, hielten aber fest, daß dies ein Startschuß für weitergehende Vorstellungen der Liberalen im Interesse der Kinder sein werden. Als leicht durchführbar nannten die Liberalen Politikerinnen Maßnahmen, wie die Aufhebung des Radfahrverbotes in Parks für Kinder unter zwölf Jahren und den verstärktes Augenmerk auf den Ausbau verkehrsberuhigender Maßnahmen in Wohngebieten. Darüber hinaus würden "Spielstraßen", d.h. zeitlich begrenzte Sperren ein gefahrloses Bespielen des Straßenraumes ermöglichen. Bis dato gebe es in Wien 92 Wohnstraßen, von denen keine einzige bespielt werden dürfe, kritisierten die Liberalen.

Darüber hinaus schlugen Gabriele Hecht und Michaela Hack den Ausbau eines "Spielnetzes" durch die Erweiterung der Gehsteige zu "Spielsteigen", Wasserstellen und bespielbares Stadtmobiliar.

Besonders für die Kindergruppe zwischen sechs und fünfzehn Jahren orteten die Liberalen Gemeinderätinnen enorme Defizite an attraktiven Spielorten. "In den Wiesen kann kaum gespielt werden, denn wenn ein Kind sie betreten darf, waren die vierbeinigen Parkbesucher bereits vorher da und haben ihre Trümmerln hinterlassen", so Michaela Hack.

Die Mehrfachnutzung von Freiräumen sei eine Möglichkeit die Defizite für Kinder im öffentlichen Raum abzubauen. Außerdem existiere nur in Meidling eine Kinder- und Jugendbeirat, die Mitentscheidung und Beteiligung der Kinder stecke wirklich noch in den Kinderschuhen. "Die kinderfeindliche Stimmung in Wien muß zum Kippen gebracht werden", meinten Hecht und Hack abschließend.

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