Europas Grenzregionen zu Gast in Niederösterreich

Besuch der Dreiländerregion Weinviertel-Südmähren- Westslowakei

St.Pölten (NLK) - Vertreter der 50 Gebiete umfassenden Arbeitsgemeinschaft Europäischer Grenzregionen waren kürzlich zu Gast in Niederösterreich, um über die EU-Osterweiterung, die Zukunft der Gemeinschaftsinitiative INTERREG und die Reform der Strukturfonds zu beraten. Auf dem Programm stand dabei auch ein Besuch der Dreiländerregion Weinviertel-Südmähren-Westslowakei, die im Dezember des letzten Jahres eine Vereinbarung zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit unterzeichnet und bereits gemeinsame Projekte aus dem INTERREG-Programm realisiert hat.

Die Besucher aus ganz Europa zeigten sich dabei von der
Vielfalt der Dreiländerregion und der Dynamik der grenzüberschreitenden Entwicklung beeindruckt. Die Erfahrungen in anderen Grenzregionen Europas zeigten, so der Generalsekretär der

ARGE, Jens Grabbe, daß die Einrichtung von Euregios entscheidende Impulse für die Entwicklung mit sich bringt. Gerade vor dem Hintergrund der vorzubereitenden Osterweiterung der EU und der geplanten Verstärkung des INTERREG-Programmes ab dem Jahr 2000 seien leistungsfähige grenzüberschreitende Organisationsstrukturen unabdingbar.

Die Tour, an der niederösterreichische, westslowakische und südmährische Regionalvertreter teilnahmen, führte die Besucher vom Steinberg mit seinem herrlichen Panoramablick über die Dreiländerregion an die March nach Hohenau. Hier konnten sowohl angesichts des Brückenprovisoriums die Problematik der fehlenden Grenzübergänge als auch das aus EU-Mitteln finanzierte Besucherleitsystem March und das Vogelprojekt Auenring in Augenschein genommen werden. Dem March-Panorama-Radweg folgend,
ging es weiter über den historischen Boden von Dürnkrut und Jedenspeigen entlang der Bernsteinstraße, dem ehemaligen Fernhandelsweg von der Ostsee nach Aquilea. In den Kellerbergen
von Mannersdorf fand die Tour mit Proben regionaler Köstlichkeiten schließlich ihren Abschluß.

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