Romeders letzte Rede im Hohen Haus:

Abschied vom Landesparlament nach fast drei Jahrzehnten

St.Pölten (NLK) - Die gestrige konstituierende Sitzung der XV. Gesetzgebungsperiode des NÖ Landtages fand zum letztenmal unter
dem Vorsitz von Franz Romeder statt, der nun nach 10 Jahren als Landtagspräsident und nach 30 Jahren im Landtag ausscheidet. Romeder zählte einige historische Höhepunkte der niederösterreichischen Landesgeschichte und der Landespolitik der letzten drei Jahrzehnte auf. Er spannte dabei den Bogen vom sowjetischen Einmarsch in der Tschechoslowakei bis zum EU-Beitritt Österreichs. Die Entwicklung des NÖ Landesbudgets von 4 Milliarden Schilling im Jahr 1970 bis zu 50 Milliarden Schilling im heurigen Jahr mache die positive Entwicklung des Landes deutlich. Besondere Herausforderungen seien die Kommunalstrukturreform und die Schulreform gewesen. Mitte der siebziger Jahre sei die Zeit der intensiven Gesetzgebung gewesen, wo man vor allem im Umwelt- und Raumordnungsbereich viel erreicht habe. Der Strukturwandel habe
vor keinem Bereich Halt gemacht. Besondere Höhepunkte seien für Niederösterreich die Gründung der eigenen Landeshauptstadt und die Ostöffnung gewesen.

Er selbst habe sich vor allem für die Stärkung des Landesparlaments und für viele Initiativen, insbesondere im Jugendbereich, eingesetzt. Romeder dankte abschließend den Regierungsmitgliedern und den Mitgliedern des Landtages für ihre engagierte Arbeit. Für die positive Weiterentwicklung des Landes müßten Demokratie und ein freigewähltes Parlament auch weiterhin untrennbar miteinander verbunden sein.

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