Schneeberger: Rechnungshofbericht bestätigt Semmering-Wahnsinn

Niederösterreich, 16.4.1998 (NÖI) Es ist nicht verwunderlich, aber um so bedauerlicher, daß sich Verkehrsminister Einem nun
sogar gegen einen Rechnungshofbericht stellt, um sein
Pretigeprojekt durchzupeitschen. Für die Volkspartei Niederösterreich ist dieser Bericht jedenfalls eine neuerliche Bestätigung für die Unnotwendigkeit, Unwirtschaftlichkeit und Gefährlichkeit dieses Projektes, erklärte LAbg. Klaus Schneeberger.****

Die Kritikpunkte im Rechnungshofbericht sind eindeutig und müßten für jeden verantwortungsvoll denkenden Politiker das eindeutige 'Aus' des Semmering-Bahntunnels bedeuten. So wird darin bestätigt, daß die Baukosten des Tunnels ins Unendliche steigen werden, daß es keine Wirtschaftlichkeitsstudie gibt, daß kein wirtschaftliches Interesse besteht und daß die Geschwindigkeitsverkürzung nahezu Null ist. Im Rechnungshofbericht ist auch bestätigt, daß das Geld für den Semmering-Bahntunnel sicherlich nicht privat finanziert werden kann, sondern aus den Taschen der Steuerzahler gezogen wird, so Schneeberger weiter.

"Ich stelle daher die Frage an den Verkehrsminister: Wenn das keine Gründe für eine sofortigen Baustopp sind, was sind dann die Gründe dafür?", betonte Schneeberger.

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