LIF-Bolena zu SPÖ-Frauen: "Flexible Öffnungszeiten für Kindergärten nicht fordern, sondern endlich umsetzen"

92% der Kindergartenmilliarde gingen in Wien an Einrichtungen mit starren Öffnungszeiten

Wien (OTS) Die Vorstellungen der SPÖ-Frauen für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Karriere begrüße sie sehr, so heute Alexandra Bolena, Sozialsprecherin der Wiener Liberalen, eine Regierungspartei könne und müsse aber mehr tun als Forderungen erheben.

So seien zum Beispiel im Jahr 1997 mit dem Wiener Anteil der Kindergartenmilliarde zu 92 Prozent genau jene Kinderbetreuungseinrichtungen gefördert worden, die keine flexiblen Öffnungszeiten anbieten, nämlich die Gemeindekindergärten, kritisierte Bolena. Gleichzeitig hat Stadträtin Laska in einer Anfragebeantwortung festgestellt, daß sie keinen Bedarf an längeren Öffnungszeiten bei Kindergärten erkennen könne. Diese Aussage stehe für sie in klarem Widerspruch zu den Forderungen der SPÖ-Frauen, meinte Bolena. Wenn Stadträtin Brauner jetzt mittels Kampagne ihre Kollegin Laska sehr wohl auf einen Bedarf aufmerksam machen will, könne sie das nur als Verschwendung von Steuermitteln bezeichnen, so Bolena.

Die Regierungspartei SPÖ sei nun endlich aufgefordert, nicht nur Forderungen aufzustellen, sondern im Bereich der Kinderbetreuung flexible Öffnungszeiten einzuführen, forderte Bolena. Sie werde beobachten, ob nun durch Gemeindekindergärten mit flexiblen Öffnungszeiten den Frauen die Vereinbarkeit von Familie und Karriere tatsächlich erleichtert werde, meinte Bolena abschließend.

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