Neue Ära im NÖ Landtag beginnt

Drei neue Präsidenten treten ihr Amt an

St.Pölten (NLK) - Drei neue Politiker treten mit dem Beginn der
15. Gesetzgebungsperiode die Funktion niederösterreichischer Landtagspräsidenten an, nachdem das bisherige Präsidium - mit Franz Romeder an der Spitze sowie Anton Koczur und Ing. Leopold Eichinger - teils in den Ruhestand getreten, teils in andere Funktionen gewechselt ist: Neuer niederösterreichischer Landtagspräsident wird Mag. Edmund Freibauer, Zweite Präsidentin Heidemaria Onodi, Dritter Präsident Ing. Johann Penz.

Mag. Edmund Freibauer, am 20. Februar 1937 in Ringelsdorf,
Bezirk Gänserndorf, geboren, wurde nach einem Mathematik- und Physikstudium Gymnasialprofessor. Sein Einstieg in die Politik vollzog sich auf kommunaler Ebene: Er war zunächst Personalvertreter, dann Gemeinderat von Mistelbach und Stadtrat
und schließlich von 1975 bis 1989 Bürgermeister der Weinviertler Bezirksstadt. Seine landespolitische Karriere begann 1979, als er
in den NÖ Landtag gewählt wurde. 1988 wurde er Obmann des NÖ Gemeindevertreterverbandes der ÖVP und geschäftsführender Klubobmann dieser Partei. 1992 trat er die Nachfolge von Landeshauptmann Siegfried Ludwig als Wohnbaureferent an und übernahm von Dr. Erwin Pröll das Finanzressort.

Heidemaria Onodi wurde am 23. August 1957 in St.Pölten geboren. Sie absolvierte hier die Hauswirtschaftsschule und die Krankenpflegeschule, die sie 1977 mit dem Diplom abschloß. Ihre weitere Laufbahn führte sie bis in leitende Funktionen, und durch Ergänzungskurse wurde sie akademisch geprüfte Leiterin des Pflegedienstes. Ihr politischer Werdegang begann 1989 im Gemeinderat. Seit 1992 ist Onodi Nationalratsabgeordnete, seit
1993 Vorsitzende des Bezirksfrauenkomitees St.Pölten und seit 1994 Obfrau des Arbeitersamariterbundes St.Pölten.

Ing. Johann Penz wurde am 17. August 1950 in Meierhöfen, Bezirk Melk, als Sohn einer Bergbauernfamilie geboren. Er absolvierte die Höhere Landwirtschaftliche Bundeslehranstalt "Francisco
Josephinum" in Wieselburg und studierte in Wien Volkswirtschaft. Seit erste politische Tätigkeit war die Gründung der Union höherer Schüler, in den siebziger Jahren gehörte er auch dem Vorstand des Österreichischen Bundesjugendringes an. Seit 1973 ist Penz im NÖ Bauernbund tätig und seit 1. Jänner 1984 dessen Direktor. Ing. Penz wurde mit 30. November 1987 Bundesrats-Abgeordneter. 1996
wurde er vom Bundesrat in den Europarat delegiert.

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/200/2174

Niederösterreichische Landesregierung

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK