Stipendienverleihung des Siegfried Ludwig-Fonds

Hilfe für 287 niederösterreichische Studenten

St.Pölten (NLK) - Landeshauptmann a.D. Siegfried Ludwig überreichte gestern im Brandschadenhof in Wien 287 Studenten Stipendien des "Siegfried Ludwig-Fonds für universitäre Einrichtungen in NÖ", der seit 1987 begabte und sozial bedürftige niederösterreichische Studenten unterstützt. Die Studenten konnten sich dabei über Schecks in der Gesamthöhe von rund 1,15 Millionen Schilling freuen.

In seiner Bilanz über diese elf Jahre betonte der Alt-Landeshauptmann, daß seit Bestehen des Fonds bisher insgesamt rund 27 Millionen Schilling an über 5.000 junge Menschen, davon an mehr als 1.000 für Auslandsstipendien, ausbezahlt wurden. Als
ehemaliger Werkstudent habe er, so Ludwig weiter, selbst jede Form der finanziellen Unterstützung zu schätzen gelernt. Er verbinde mit der Verleihung der Stipendien auch den Wunsch, daß die Studenten nach Abschluß des Studiums ihr Wissen wiederum dem Land und seiner Bevölkerung zur Verfügung stellen. Insgesamt studieren jährlich rund 25.000 junge NiederösterreicherInnen in anderen Bundesländern.

Abschließend verwies der Alt-Landeshauptmann darauf, daß der Fonds neben In- und Auslandsstudien auch Forschungsaufträge und wissenschaftliche Arbeiten zur Förderung universitärer Einrichtungen in Niederösterreich unterstützt, und erinnerte in diesem Zusammenhang an den ab 1980 in Niederösterreich gestarteten Bildungs- und Ausbildungsschwerpunkt, der u.a. auch über die Errichtung der Landesakademie bis hin zur Etablierung der Donau-Universität geführt habe.

Im Anschluß bedankte sich der Raumplanungsstudent Reinhard Weitzer im Namen der Stipendiaten für die zuerkannten Zuschüsse als Anerkennung erbrachter Leistungen. Neben der engen Verbindung zwischen Universität und Wirtschaft garantierten diese Stipendien auch, daß die Studenten die Bindung an ihre Heimat nicht
verlieren. An der Wende zum 21. Jahrhundert benötige Niederösterreich die Kompetenz und Schaffenskraft der Absolventen, um im Kanon der EU die erste Stimme singen zu können.

Im Rahmen der Veranstaltung hielt auch eine Stipendiatin, Frau Sabina Bernhard aus Gföhl, einen Vortrag über ihre Feldforschung in Namibia. "Multimedia in Afrika" bildete nicht nur die Grundlage ihrer Magisterarbeit, sondern ist darüber hinaus auf eine künftige Kooperation der heimischen Kommunikationstechnologie-Wirtschaft
mit afrikanischen Staaten ausgelegt.

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