AK Gesetz: Tumpel froh über "nächsten Schritt der AK Reform" (1)

Wien (OTS) - "Ich freue mich über diesen nächsten Schritt der
AK Reform": AK Präsident Herbert Tumpel ist froh, daß "nach unnötiger Verzögerung" die AKG-Novelle heute, Mittwoch, den Ministerrat passiert hat. Die AK setze damit fort, was sie nach
dem überwältigenden Ja zur AK in der Mitgliederbefragung 1996 versprochen habe: Mit dem neuen Wahlrecht komme die AK näher zu
den Mitgliedern. ****

Das neue Wahlrecht bringe einen beachtlichen Schritt in der AK Reform, erklärte AK Präsident Herbert Tumpel zur heutigen Sitzung des Ministerrates, in der die AKG-Novelle verabschiedet worden
ist.

Das neue Wahlrecht bringe die AK Wahl näher zu den Mitgliedern:
Das Wahlalter wird gesenkt. Die Wahlkörper (getrennte Wahl für Arbeiter, Angestellte und Verkehrsbedienstete) werden abgeschafft, im Gegenzug werden die Fraktionen aufgefordert, für eine angemessene Vertretung aller Arbeitnehmergruppen sowie der Geschlechter zu sorgen. Die Wahltermine werden in Zukunft
flexibler sein. Es wird mehr Betriebswahlkommissionen geben, aber auch die Briefwahl wird erstmals möglich sein. "Vor allem in den Betrieben wollen wir den Mitgliedern die Wahl vereinfachen", erklärt AK Präsident Tumpel.

Den Widerstand gegen das passive Wahlrecht für Ausländer bezeichnete Tumpel als "bedauerlich". Der Vorschlag sei auf einen Antrag von 1.600 Mitgliedern der AK Wien und der großen Fraktionen (auch des Wiener ÖAAB) zustandegekommen - "es wäre nur fair gewesen, wenn alle AK Mitglieder nicht nur wählen, sondern auch kandidieren hätten können."

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