Franz Fischler: Kritik an österreichischer Sicherheitspolitik - Nachdenkpause in Sachen Nato bis nach den nächsten Wahlen

Vorausmeldung zu News 16/16.4.98

Wien (OTS) - In einem Interview mit dem morgen erscheinenden Nachrichtenmagazin News übt der österreichische EU-Kommisär Franz Fischler Kritik an der österreichischen Sicherheitspolitik. Diese sei "derzeit verfahren". Fischler schlägt nach dem Scheitern des gemeinsamen Optionenberichts der Regierung eine Nachdenkpause vor. Fischler: "Es wäre besser, wenn man sagt: gut das ist schiefgegangen, machen wir eine Pause - und beginnen wir die Debatte von vorne. Bis zur EU-Präsidentschaft im Juni ist ohnehin nichts mehr möglich, daher starten wir nach den Wahlen 1999 erneut. Die nächste Regierung soll das machen, alles andere führt zu nicht mehr viel."

In einem anderen Teil des Interviews nimmt Fischler zu seiner persönlichen Zukunft Stellung. Einen zuweilen kolportierten Sprung an die Spitze der EU-Kommission schließt Fischler aus: "Unmöglich. Da kenne ich meine Grenzen." Ein politisches Comeback in Österreich will Fischler nicht ausschließen.

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