Die Rätsel von Sonne, Zeit und Ewigkeit im Ysper-Weitental

Im südlichen Weinviertel wird Tal der Sonnenuhren ausgerufen

St.Pölten (NLK) - Historische Relikte von Ewigkeitscharakter
werden im südlichen Weinviertel als Ressourcen für den Tourismus genutzt. In der Tourismusregion Ysper-Weitental wird das "Tal der Sonnenuhren" ausgerufen. Die Vorgeschichte des Projektes reicht schon 20 Jahre zurück: Der Schlossermeister Johann Jindra aus Weiten interessierte sich für Sonnenuhren und las darüber in Fachpublikationen nach. Er begann mit der Herstellung von geschmiedeten Wandsonnenuhren und Äquatorialsonnenuhren und kam dabei auf die Idee, die Region zum "Tal der Sonnenuhren" zu
machen, da es in dieser Gegend an Schlössern, Kirchen und allerlei alten Gehöften viele, teils sehr ansprechend gestaltete
Sonnenuhren gibt.

Als Ausgangspunkt des "Tales der Sonnenuhren" gestaltete
Meister Jindra die Ausstellung "Sonne, Zeit und Ewigkeit"
(geöffnet von Montag bis Samstag zu den Geschäftszeiten der Schmiede) in einem alten Wohnhaus in Weiten. Hier sieht man die unterschiedlichsten Sonnenuhren von tragbaren Modellen bis zu Garten- und Wandsonnenuhren neuerer Produktion, aber auch Interessantes über Geschichte und Entstehung der Sonnenuhr. Angeschlossen ist ein "Sonnenuhrgarten" mit weiteren Modellen. Für die Wanderung durch das im "Tal der Sonnenuhren" wurden aus dem reichen Bestand des gesamten Ysper-Weitentales die 30 schönsten Exemplare ausgesucht. Errichtet wird auch ein "Planetenwanderweg"
im Weitental, auf dem man "maßstabgetreu" im Sonnensystem wandern kann. Das touristische Angebot wird durch einen "Sonnenuhrenwein" aus dem Kamptal abgerundet.

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