Österreichs Handelsbilanzdefizit mit Schweden 1997 halbiert

Heimische Ausfuhren gestiegen, schwedische Einfuhren gesunken - Getränkelieferungen nach Schweden mehr als verdoppelt

PWK - Österreichs Ausfuhren nach Schweden stiegen 1997 um 12 Prozent auf 9,1 Mrd Schilling an, die Einfuhren nahmen um 5,6 Prozent ab und erreichten einen Wert von 10,4 Mrd Schilling. "Damit konnte das traditionelle Handelsbilanzdefizit Österreichs mit Schweden um mehr als die Hälfte verringert werden", berichtet der zuständige Länderreferent in der Wirtschaftskammer Österreich, Heinrich Baminger. ****

Besonders erfreulich ist die Zunahme der heimischen Getränkelieferungen nach Schweden von 32 auf 75 Mio Schilling (+137 Prozent), erklärte Baminger. Davon entfallen 38 Mio auf Wein -Schweden ist nach Deutschland der größte Weinabsatzmarkt Österreichs - und weitere 37 Mio Schilling auf Obstsäfte.

Dominiert werden die österreichischen Lieferungen nach Schweden von Maschinen und Fahrzeugen. Diese nahmen im Vorjahr im Vergleich zu 1996 um 13,3 Prozent auf 4,6 Mrd Schilling zu. Dabei konnte besonders die Ausfuhr von Straßenfahrzeugen - vor allem des Chrysler Voyager -gesteigert werden (+45 Prozent) und erreichte 1997 905 Mio Schilling.

Eine Steigerung um 25 Prozent konnte in dem Bereich Eisen und Stahl verzeichnet werden, wo die Lieferungen 1997 auf 680 Mio Schilling angewachsen sind.

Schweden ist nach wie vor Österreichs wichtigster Handelspartner in Nordeuropa. Die Erholung der schwedischen Wirtschaft setzt immer deutlichere Zeichen und allmählich kommen auch die österreichischen Exporteure wettbewerbsmäßig wieder zum Zuge, wobei sich der Trend einer Stärkung der schwedischen Krone als hilfreich erwiesen hat.

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Dkfm. Heinrich Baminger

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