EUREKA-Großprojekt mit österreichischer Beteiligung beschlossen

Österreichs Anteil an EUREKA-Projekten zehn Prozent

PWK - Die kürzlich zu Ende gegangene EUREKA-Konferenz in Macao beschloß mit EURIMUS ein Großprojekt auf dem Mikrosystemsektor. EURIMUS (EUREKA Industrial Initiative for Mikrosystem Uses) ist mit voraussichtlichen Kosten von fünf Mrd. Schilling (400 MECU) das bisher größte EUREKA-Projekt. Ziel des ehrgeizigen Projekts ist eine Steigerung des Marktanteils der europäischen Industrie, die Mikrotechnologien verwendet und entwickelt, erklärt Hellfried Böhm vom Referat für Internationale Innovation, Technologie- und Forschungskooperation-EUREKA nach Beendigung der Konferenz. ****

An dem Projekt, das von der französischen Sextant Avionique geführt wird, sind Unternehmen aus weiteren fünf europäischen Ländern beteiligt. Auch eine österreichische High-Tech Firma macht bei EURIMUS mit. Weitere sechs Länder sowie die EU-Kommission haben großes Interesse an einer Teilnahme. Damit unterstreicht die europäische Forschungsinitiative EUREKA ihre führende Rolle bei der Forschung und Entwicklung in der Mikroelektronik. EURIMUS ist nach MEDEA bereits das zweite EUREKA-Großprojekt in diesem Bereich. MEDEA (Micro Electronics Development for European Application) konnte im ersten Jahr 37 Entwicklungsprojekte starten, davon fünf Projekte mit österreichischer Beteiligung. Aufgrund der großen Bedeutung von MEDEA für die europäische Industrie wurden erst vor wenigen Monaten die im Rahmen des EU-ESPRIT Programms abgewickelten Mikroelektronik-Projekte in einer beispiellosen Synergieaktion mit dem EUREKA Projekt zusammengeführt.

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Dkfm. Hellfried Böhm

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