SJ-Chef Pichler: "Kriminalitätsstatistik beweist das Scheitern der österreichischen Drogenpolitik"

Nur durch die Legalisierung bzw. Entkriminalisierung des Drogenkonsums kann das organisierte Verbrechen zurückgedrängt werden!"

Wien (OTS) - Der Vorsitzende der Sozialistischen Jugend
Österreich, Robert Pichler, nahm heute Dienstag zur österreichischen Drogenpolitik Stellung.

"Die neueste Kriminalitätsstatistik zeigt, daß das Drogenproblem mit repressiven Mitteln nicht zu lösen ist. Die Illegalität des Drogenkonsums ist gerade zu eine Einladung für das Organisierte Verbrechen in den Drogenhandel zu investieren, da der Schwarzmarkt hohe Gewinne garantiert. Für die Drogenmafia kann es also nur eine gute Nachricht sein, wenn Innenminister Schlögl die Verschärfung der Repressalien ankündigt", meinte der Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Robert Pichler.

"Dem Innenminister scheint der Durchblick in drogenpolitischen Fragen zu fehlen, sonst würde er nicht auf die Idee kommen, die Drogenmafia durch das Beibehalten der österreichischen Drogenpolitik weiter zu stärken. In der Drogenpolitik sollten endlich die Fachleute das Sagen haben und nicht irgendwelche ahnungslosen Politiker", so der SJ-Chef.

"Genosse Schlögl sollte lieber über drogenpolitische Alternativen nachdenken, als von der Höger-Nachfolge zu träumen. Das wäre wahrscheinlich für Niederösterreich und Österreich das Beste", schloß Pichler.

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