Verkehrsunfallbilanz der Osterwoche - GRAFIK KfV: Raser müssen gestoppt werden! Hauptunfallursache wieder 'nicht angepaßte Geschwindigkeit'

Wien (OTS) - Wieder einmal ging in der vergangenen Osterwoche ein Großteil der tödlichen Verkehrsunfälle auf das Konto 'nicht angepaßter Geschwindigkeit'. Die Einführung des Punkteführerscheines ist dringend notwendig, um die wenigen Raser und Verkehrsrowdies, deren verantwortungsloses Verhalten so viele Menschenleben kostet, zur Raison zu bringen. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit verweist in diesem Zusammenhang auf zahlreiche positive internationale Erfahrungen und wissenschaftliche Studien, die die Wirksamkeit des Punkteführerscheines eindeutig belegen.

Auch die Anzahl der Strafen wegen überhöhter Geschwindigkeit unterstreicht diese Forderung: Heuer mußten alleine von Karfreitag bis Ostersonntag 25.988 Lenker wegen Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit angezeigt bzw. mit einem Organmandat bestraft werden. In der gesamten Osterwoche mußten insgesamt 35.927 Anzeigen bzw. Organmandate wegen überhöhter Geschwindigkeit verfügt werden.

Insgesamt kamen in der Woche vom 6. April bis 13. April 1998 nach vorläufigen Zahlen bei 16 tödlichen Verkehrsunfällen 17 Menschen auf Österreichs Straßen ums Leben; im Vergleichszeitraum des Vorjahres nach endgültigen Zahlen bei 20 Unfällen 21 Menschen. Am Wochenende starben 11 Menschen im Straßenverkehr; 13 Menschen im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Bei 10 der tödlichen Unfälle der Osterwoche war 'nicht angepaßte Geschwindigkeit' die Unfallursache, 3 Fahrzeuginsassen waren nicht angegurtet.

Insgesamt starben damit heuer nach vorläufigen Zahlen bereits 190 Menschen im Straßenverkehr. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es nach endgültigen Zahlen 242.

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