Schlögl: Disziplin, Überwachung und 0,5%o lassen Unfallzahlen weiter sinken

11 Verkehrstote zu Ostern 1998; weniger Verletzte, mehr Anzeigen und Alkotests.

Wien (OTS) - Das Bundesministerium für Inneres gibt für die Woche vom 6. April bis 13. April 1998 (einschl. Ostermontag) auf Grund der Berichte der Bundesgendarmerie und Bundespolizei über das vorläufige Unfallgeschehen mit tödlichem Ausgang auf dem österreichischen Bundesgebiet - im Vergleich zu den endgültigen Ergebnissen des Vorjahres - folgendes bekannt: Bei 16 tödlichen Verkehrsunfällen verloren 17 Menschen ihr Leben (1997 waren es bei 20 Unfällen 21 Todesopfer); am Osterwochenende starben bei 11 Verkehrsunfällen mit tödlichem Ausgang 11 Menschen (Vergleich 1997:
12 Unfälle mit 13 Toten). ****

Am vergangenen Osterwochenende gab es im gesamten Bundesgebiet 323 Verkehrsunfälle mit Personenschaden, das sind im Vergleich zum Vorjahr um 2 oder 0,6 % mehr. Verletzt wurden 443 Personen, um 23 oder 4,9 % weniger als im Vorjahr (465 Personen). Bei den tödlichen Verkehrsunfällen in der vergangenen Woche (einschl. Ostermontag) verloren 14 PKW-Insassen (davon 9 Lenker), 1 Radfahrer und 2 Fußgänger ihr Leben.

Als Unfallsursachen dieser tödlichen Verkehrsunfälle mußten nicht angepaßte Fahrgeschwindigkeit (10), Vorrangverletzung (3) und Überholen (2) festgestellt werden. Bei einem Verkehrsunfall konnte die Ursache bisher nicht ermittelt werden. Zwei Fußgänger kamen durch Fremdverschulden ums Leben. 8 der 16 Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang waren sogenannte "Alleinunfälle". Drei tödlich verletzte Fahrzeuginsassen waren nicht angegurtet.

Im Zuge der verstärkten Verkehrsüberwachung am Osterwochenende wurden durch die Exekutive unter anderem 35.927 Anzeigen bzw. Organmandate wegen Geschwindigkeitsüberschreitung verfügt. Im Vorjahr waren es 32.634 (+ 10.1%) . Darüberhinaus wurden 2003 Alkotests durchgeführt (im Vorjahr
1165). Führerscheine mußten in 330 Fällen vorläufig abgenommen werden (im Vorjahr waren es 372).

Verkehrstote nach Bundesländern:

Gesamte davon Oster-

Woche wochenende

Burgenland - -
Kärnten 2 2

Niederösterreich 4 3
Oberösterreich 4 2
Salzburg 4 1
Steiermark - -
Tirol 2 2
Vorarlberg - -
Wien 1 1
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Österreich 17 11

Vom 1. Jänner bis zum 13. April dieses Jahres gab es damit auf dem österreichischen Straßennetz vorläufig 190 Verkehrstote (unter Berücksichtigung der 30-Tages-Frist bis Ende Februar), im Vergleichszeitraum des Vorjahres verunglückten nach endgültigen Zahlen 242
Menschen tödlich.

Innenminister Mag. Karl Schlögl: "Die Disziplin der Verkehrsteilnehmer, die Überwachung des Straßenverkehrs durch Polizei und Gendarmerie und die Beachtung der 0,5%o Grenze lassen die Zahl der Unfalltoten weiter sinken. Unser gemeinsames Ziel muß es sein, diesen Trend fortzusetzen."

Bundesministerium für Inneres, Unfallstatistik, Otmar Bruckner, Tel. 01/53126/4693, http://www.bmi.gv.at.

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