Auer: Erfreulicher Sicherheitsbericht - allerdings Drogendelikte und sexueller Mißbrauch im Steigen

Präventation und Aufklärung unter Beteiligung der Gesellschaft und der Familie

St. Pölten, (SPI) - "Die kürzlich von Innenminister Karl Schlögl präsentierte Kriminalitätsstatistik ist in vielen Bereichen ausgesprochen erfreulich - allerdings Sorgen bereitet der weiter signifikante Anstieg der Drogenkriminalität sowie der sexuelle Mißbrauch von Unmündigen. Der Anstieg der angezeigten Delikte von Gewalt an Kindern und Jugendlichen ist allerdings sicher auch auf eine gestiegene Sensibilität der Öffentlichkeit in diesem Bereich zurückzuführen - es wird einfach nicht mehr so viel verschwiegen", stellt die Sozialsprecherin der NÖ Sozialdemokraten, Abg. Helene Auer, heute fest.****

"In Sachen sexuellen Mißbrauch von Kindern und Jugendlichen gilt es, die Öffentlichkeit weiter aufzuklären und den mehrheitlich stattfindenden Mißbrauch in der Familie zu "enttabuisieren". Die vermutete Dunkelziffer in diesem Bereich liegt in fünfstelliger Höhe, die Angst vor den Folgen eines "Outings" läßt viele Betroffene und ihre um den Mißbrauch wissende Angehörige vor einer Anzeige zurückschrecken", ist sich Auer sicher. Hier gilt es, weiter den Schutz der Opfer zu forcieren - wie dies beispielsweise mit dem Wegweiserecht geschehen ist -, die Möglichkeiten der Beratung auszubauen und durch verschärfte Strafrahmen die Täter von ihrem Tun abzuhalten.

"Im Drogenbereich muß im familiären, gesundheitlichen wie gesellschaftlichen Bereich darauf hingearbeitet werden, daß süchtige Personen aus dem Teufelskreis von Kriminalität und Drogensucht wieder herausfinden. Hier muß man vor allem
betroffenen Jugendlichen und ihren Familien vermehrt Unterstützung zukommen lassen. Mit den einschlägigen Beratungseinrichtungen
sowie den präventiven Maßnahmen hat das Land Niederösterreich bereits viel geleistet, allerdings spricht die weiter steigende Tendenz von Drogendelikten für eine Verstärkung der Anstrengungen", schloß Auer.
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